Folgen der Drillingsgeburt - Anna-Maria Ferchichi behandelt ihre Inkontinenz mit vaginaler Lasertherapie 
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Folgen der DrillingsgeburtAnna-Maria Ferchichi behandelt ihre Inkontinenz mit vaginaler Lasertherapie 

Die Frau von Rapper Bushido spricht ungeschönt von den Folgen ihrer Drillingsgeburt. Nun offenbart sie, mit welcher unkonventionellen Therapie sie sich behandeln lässt.

von
Lorena Wahrenberger
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Der Alltag der achtfachen Mama ist von Inkontinenz geprägt. Rennen, niesen und grosse Sprünge liegen seit der Entbindung ihrer Kinder nicht mehr drin.

Der Alltag der achtfachen Mama ist von Inkontinenz geprägt. Rennen, niesen und grosse Sprünge liegen seit der Entbindung ihrer Kinder nicht mehr drin.

Instagram/anna_maria_ferchichi
Anna-Maria Ferchichi (40) und Bushido (43) sind stolze Eltern einer Grossfamilie. Sieben der acht Kinder stammen aus der Ehe der beiden. 

Anna-Maria Ferchichi (40) und Bushido (43) sind stolze Eltern einer Grossfamilie. Sieben der acht Kinder stammen aus der Ehe der beiden. 

Instagram/bush1do
Am 11. November vergangenen Jahres hat Anna-Maria die Drillingstöchter Leonora, Naima und Amaya zur Welt gebracht.

Am 11. November vergangenen Jahres hat Anna-Maria die Drillingstöchter Leonora, Naima und Amaya zur Welt gebracht.

Instagram/bush1do

Darum gehts:

Acht Kinder brachte Anna-Maria Ferchichi bereits zur Welt – sieben davon stammen aus der Ehe mit Rapper Bushido. Zuletzt hat sie eine Drillingsgeburt hinter sich. Am 11. November letzten Jahres bekam Familie Ferchichi Zuwachs von Leonora, Naima und Amaya und das Glück scheint vollkommen. Doch die Geburten hinterliessen Spuren.

Überraschend offen berichtet die 40-Jährige auf Instagram von den gesundheitlichen Problemen, die ihren Alltag prägen. Sie spricht von Beckenbodenproblemen und Inkontinenz. Themen, die ihrer Meinung nach viel zu selten angesprochen werden. Doch sie betont in der Videobotschaft: «Ich bin mir sicher, dass viele Frauen sich denken: Oh ne, kenn ich.»

«Das kann nicht wahr sein!»

Erste Veränderungen hatte sie bereits vor zehn Jahren, nach der Geburt von Tochter Aaliyah, gespürt. Als sie damals auf dem Trampolin im Garten gehüpft war, habe es sich angefühlt, «als wenn meine Gebärmutter eine Etage tiefer sitzt und irgendwie alles so nach unten drückt». Ein unbekanntes Gefühl für die damals 30-Jährige. Doch auch alltägliche Situationen bereiteten ihr Mühe in Form von Inkontinenz. «Wenn ich genossen habe und meine Beine nicht überkreuzt hatte, ist öfter mal ein bisschen in die Unterhose gegangen», berichtet sie. Daraufhin habe sie gedacht: «Das kann nicht wahr sein!»

Kurz darauf seien die Zwillinge Djibrail und Laila (9) und später Sohn Issa (7) zur Welt gekommen. Damit hätten die Beschwerden erst recht begonnen. Rennen konnte sie nicht mehr, da sie selbst bei einem kurzen Sprint an die Bushaltestelle Unangenehmes erwartete. «Als ob überhaupt keine Spannung mehr im Beckenboden vorhanden wäre», erklärt sie. 

Pipi-Panne im Fitnessstudio 

Der Peak ihres Leidens erfolgte dann im Fitnessstudio, als sie von der Trainerin zu Seilsprüngen aufgefordert wurde. «Ich glaube, schon beim fünften, sechsten Sprung habe ich mir dann tatsächlich in die Hosen gepinkelt», erinnert sich Anna-Maria. Der Schock über den Vorfall sass tief. Einerseits, weil sich das Malheur «nicht angekündigt» hatte, und andererseits, dass sie es «nicht aufhalten» konnte. Bemerkt hatte dank dunkler Trainingshose niemand etwas. Doch später im Auto seien Tränen gekullert. 

Den Beschwerden will Anna-Maria nun entgegenwirken. Neben Beckenbodenübungen schwört sie auf eine Therapieform. «Es handelt sich dabei um einen CO2-Laser, der in die Scheide eingeführt wird und mit kleinen Stössen die Kollagenfaserbildung anregen soll. Es ist ein bisschen unangenehm, es blutet hinterher auch ein bisschen und es brennt unfassbar», erklärt sie offen. Doch die Behandlung sei durchaus auszuhalten. 

Besserer Sex durch Therapieform

Bereits nach der ersten Sitzung habe die Therapie ihre Wirkung gezeigt. «Ich kann wieder Trampolin hüpfen und joggen», freut sich die achtfache Mama. Zudem habe sich die Therapie in Kombination mit dem Beckenbodentraining auch aufs Sexleben der Eheleute bezogen ausgezahlt. Das «Spannungsgefühl da unten» komme wieder zurück. Sie betont, dass ihr Mann sie zu nichts gedrängt hätte. Viel eher habe sie sich selbst relativ kurz nach der Entbindung wieder Geschlechtsverkehr gewünscht. «Ich weiss, es gibt viele Frauen, denen ist das nicht wichtig, und das ist auch vollkommen okay, aber ich brauchte das für die Nähe zum Partner und für unsere Ehe», erklärt sie.

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