Deutsche Aussenministerin – Annalena Baerbock boykottiert Olympia 2022 in Peking

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Deutsche Aussenministerin Annalena Baerbock boykottiert Olympia 2022 in Peking

Die Grüne-Politikerin hat sich entschlossen, nicht nach Peking zu reisen. Ob Deutschland die Spiele grundsätzlich boykottiert, ist noch offen. Man suche eine Linie mit der EU.

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Die deutsche Aussenministerin Annalena Baerbock verzichtet darauf, an die Olympischen Winterspielen 2022 nach Peking zu reisen. 

Die deutsche Aussenministerin Annalena Baerbock verzichtet darauf, an die Olympischen Winterspielen 2022 nach Peking zu reisen.

Michael Kappeler/dpa
Die Winterspiele werden vom  4. – 20. Februar 2022 stattfinden. 

Die Winterspiele werden vom 4. – 20. Februar 2022 stattfinden.

AFP
Der russische Präsident Wladimir Putin ist gegen eine «Politisierung des Sports» und verurteilt Länder, die keine offiziellen Vertreterinnen und Vertreter nach Peking entsenden werden. 

Der russische Präsident Wladimir Putin ist gegen eine «Politisierung des Sports» und verurteilt Länder, die keine offiziellen Vertreterinnen und Vertreter nach Peking entsenden werden.

REUTERS

Darum gehts

Bundesaussenministerin Annalena Baerbock wird im Februar nicht zu den Olympischen Winterspielen nach Peking reisen. «Ich bin grosser Sportfan, aber zu Olympia werde ich in dieser Zeit definitiv nicht fahren – das war für Aussenminister auch in der Vergangenheit nicht üblich», sagte die Grünen-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur. Das sei aber ihre persönliche Entscheidung. Zur Frage eines diplomatischen Boykotts der Spiele suche man derzeit noch eine gemeinsame Linie mit den EU-Partnern.

Weltnationen ohne Vertretung in Peking

Die USA haben schon vor Wochen angekündigt, keine offiziellen Vertreter und Vertreterinnen zu den Spielen nach China zu entsenden. Australien, Kanada, Grossbritannien und Neuseeland schlossen sich an. Hintergrund ist unter anderem die Menschenrechtslage in dem bevölkerungsreichsten Land der Welt. Die Führung in Peking steht wegen ihres Umgangs mit Minderheiten wie den Uiguren und Tibetern in der Kritik, aber auch wegen der Unterdrückung der Demokratiebewegung in Hongkong oder seinen Drohungen gegen Taiwan.

Der russische Präsident Wladimir Putin hat einen politischen Boykott der Olympischen Winterspiele als inakzeptabel kritisiert. «Das ist eine nicht hinnehmbare und falsche Entscheidung», sagte er auf seiner grossen Jahrespressekonferenz kurz vor Weihnachten. «Wir waren immer gegen eine Politisierung des Sports.» Der Kremlchef will im Februar zur Eröffnung der Spiele nach Peking reisen.

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(DPA/pco)

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