Beachvolley-Girls im Partnercheck: «Anouk steht eher auf südländische Typen»
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Beachvolley-Girls im Partnercheck«Anouk steht eher auf südländische Typen»

Joana Heidrich und Anouk Vergé-Dépré über die Beachvolleyball-WM in Wien, Schnitzel, klassische Musik, Roger Federer und die Liebe.

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sr

«Anouk ist eine Heissduscherin»: Joana Heidrich und Anouk Vergé-Dépré vor dem WM-Flug nach Wien. (Video: Sebastian Rieder)

Die Beachvolleyball-Weltmeisterschaft in Wien ist die erste gemeinsame WM von Anouk Vergé-Dépré und Joana Heidrich. Nach den Rücktritten ihrer Partnerinnen nach Olympia 2016 in Rio haben beide den Verlust als Chance genutzt und sich im vergangenen Herbst zusammengeschlossen.

Trotz der kurzen Zeitspanne haben Heidrich und Vergé-Dépré gleich in ihrer ersten Saison voll eingeschlagen. In sechs internationalen Turnieren schafften es die beiden 25-jährigen Beachvolley-Profis viermal mindestens in die Viertelfinals. In Den Haag gelang ihnen sogar der Finaleinzug und in Gstaad war erst im Halbfinal Endstation.

Angstgegner Kanada

Verlockend sind aufgrund der jüngsten Resultate auch die Perspektiven für die WM. «Wir haben in den letzten Wochen gezeigt, dass wir konstant spielen können», sagt Heidrich. «Abgesehen von ein paar Spielen gegen Kanada konnten wir meistens unsere Leistung abrufen», bestätigt Vergé-Dépré.

Die Harmonie auf dem Feld liegt also auf der Hand. Doch wie gut kennen sich Heidrich und Vergé-Dépré nach nur wenigen Monaten gemeinsamer Spielzeit privat? Wir haben im Video (siehe oben) den Partnercheck gemacht und erstaunliche Details erfahren.

Schweizerinnen heiss auf Beachvolley-WM

Joana Heidrich und Anouk Vergé-Dépré nehmen an der WM in Wien vor über 10'000 Fans die Medaillen ins Visier. (Video: Sebastian Rieder)

Zweimal gegen Brasilien

Heidrich/Vergé-Dépré starten die WM mit einem Gruppenspiel gegen ein Duo aus Mosambik – ein Spiel unter dem Motto «Pflichtsieg». Danach folgt für die Schweizerinnen gegen zwei brasilianische Teams der erste Härtetest.

Barbara/Fernanda und Elize Maia/Taiana Lima sind in Brasilien selbst nur die Nummern 3 und 4, gleichwohl gehören vor allem Erstere, die Olympia-Zweiten von 2016, zur Weltspitze. Barbara tritt in Wien als «halbe» Titelverteidigerin an. Vor zwei Jahren in den Niederlanden wurde sie an der Seite von Agatha Weltmeisterin. Die Finalgegnerinnen damals: Taiana Lima und Fernanda.

Die Gruppenspiele der Schweizerinnen:

Freitag, 28. Juli:

18 Uhr: Heidrich/Vergé-Dépré - Manhica/Muianga

19 Uhr: Betschart/Hüberli - Brito/Agudo

Samstag, 29. Juli:

19 Uhr: Heidrich/Vergé-Dépré - Elize Maia/Taiana Lima

Sonntag, 30. Juli:

17 Uhr: Betschart/Hüberli - Zonta/Gallay

Montag, 31. Juli:

11 Uhr: Betschart/Hüberli - Wilkerson/Bansley

17 Uhr: Barbara/Fernanda - Heidrich/Vergé-Dépré (sda)

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