Syrien – Anschlag auf Bus in Damaskus fordert 14 Todesopfer
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SyrienAnschlag auf Bus in Damaskus fordert 14 Todesopfer

In der syrischen Hauptstadt Damaskus sind am Mittwochmorgen zwei Sprengsätze neben einem Bus explodiert. Beim Anschlag starben 14 Soldaten, die zum Zeitpunkt der Detonation im Bus sassen.

von
dpa/bho
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Der Anschlag in der syrischen Hauptstadt Damaskus ereignete sich am Mittwochmorgen.

Der Anschlag in der syrischen Hauptstadt Damaskus ereignete sich am Mittwochmorgen.

Reuters
Zwei Bomben detonierten unmittelbar neben einem mit syrischen Soldaten besetzten Bus, der sich in Morgenverkehr einen Weg durch Damaskus bahnte.

Zwei Bomben detonierten unmittelbar neben einem mit syrischen Soldaten besetzten Bus, der sich in Morgenverkehr einen Weg durch Damaskus bahnte.

AFP
Dabei wurden 14 Soldaten der syrischen Armee getötet.

Dabei wurden 14 Soldaten der syrischen Armee getötet.

Reuters

Darum gehts

  • Am Mittwochmorgen wurde in Damaskus ein Bombenanschlag verübt.

  • Die Detonation von zwei Bomben unmittelbar neben einem Bus forderte 14 Todesopfer.

  • In Syrien herrschen durch die Konflikte zwischen Aufständischen und Regierungstruppen seit Jahren bürgerkriegsartige Zustände.

In der syrischen Hauptstadt Damaskus sind zwei Bomben neben einem Bus explodiert und haben 14 Menschen in den Tod gerissen. In dem Bus hätten Soldaten gesessen, berichtete das staatliche syrische Fernsehen. Mehrere Menschen seien verletzt worden. Die beiden Sprengsätze detonierten dem Bericht zufolge während des morgendlichen Berufsverkehrs unter einer Brücke im Zentrum von Damaskus.

Fernsehbilder zeigten den ausgebrannten Bus. Der Sender berichtete, ein dritter Sprengsatz sei rechtzeitig entdeckt und entschärft worden. Niemand bekannte sich zu dem Anschlag, der an einem Umsteigepunkt für Busse unter einer Brücke verübt wurde.

Polizeichef: «Feige Tat»


«Das war eine feige Tat», sagte der Polizeichef von Damaskus, Generalmajor Hussein Jumaa, im staatlichen Fernsehen. Die Polizei habe das Gebiet abgeriegelt und sichergestellt, dass es keine weiteren Bomben gebe. Er forderte die Bevölkerung auf, die Behörden über jedes verdächtige Objekt zu informieren. Mehr als eine Stunde nach der Explosion räumten Arbeiter den Ort des Anschlags, und der ausgebrannte Bus wurde entfernt.

Solche Taten sind in Damaskus in den vergangenen Jahren selten geworden, nachdem die Regierungstruppen Vororte erobert hatten, die zuvor von Aufständischen kontrolliert wurden. Die Streitkräfte von Präsident Baschar al-Assad kontrollieren einen Grossteil Syriens, weil die militärische Hilfe seiner Verbündeten Russland und Iran das Kräfteverhältnis zu seinen Gunsten veränderte.

Im August berichteten die staatlichen syrischen Medien, dass ein Kurzschluss im Gastank eines mit Soldaten besetzten Busses eine Explosion ausgelöst habe. Ein Mensch wurde getötet, drei weitere erlitten Verletzungen.

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Hier findest du Hilfe:

Polizei nach Kanton

Beratungsstellen der Opferhilfe Schweiz

Lilli.ch, Onlineberatung für Jugendliche

Frauenhäuser in der Schweiz und Liechtenstein

Zwüschehalt, Schutzhäuser für Männer

Agredis, Gewaltberatung von Mann zu Mann, Tel. 078 744 88 88

LGBT+ Helpline, Tel. 0800 133 133

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

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