Anti-Wef-Demo: Nächster Streich folgt sogleich
Aktualisiert

Anti-Wef-Demo: Nächster Streich folgt sogleich

Kaum sind die
letzten Wef-Gegner auf
freiem Fuss, gehts
wieder los: In Bern sind
weitere Demos geplant.

«Dass es gleich wieder eine Demo gibt, steht ausser Frage», sagt Giovanni Schumacher vom Bündnis für globalen Widerstand. Viele Wef-Gegner seien von der Polizei an der Ausübung ihrer Grundrechte gehindert worden und brauchten deshalb eine neue Gelegenheit, um ihren Protest kundzutun. Ob die Demo schon diesen Samstag oder erst in einer Woche stattfindet, geben die Organisatoren heute bekannt. Ihm sei viel daran gelegen, dass die Stadt diesmal eine Bewilligung erteile, sagt Schumacher. Noch liegt aber kein offizielles Gesuch vor.

Bereits für morgen Abend ruft das Bündnis gegen Staatsgewalt zu einem «kreativen Kesseltreiben» auf dem Rathausplatz auf. Die Demonstranten wollen in Gefangenenkleidung auftreten und die Stadträte in der Sitzungspause mit Lärm, Klamauk und Theater konfrontieren. Die Behörden lassen nicht im Detail verlauten, wie sie die drohende Eskalation während dem Abendverkauf verhindern wollen: «Die Kapo wird aufgrund ihrer Lagebeurteilung die nötigen Massnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit und des geordneten Ratsbetriebs treffen», erklärt Martin Albrecht von der städtischen Sicherheitsdirektion.

Patrick Marbach

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