ZÜRICH: Antibiotika in Äpfeln entdeckt
Aktualisiert

ZÜRICHAntibiotika in Äpfeln entdeckt

In vielen Zürcher Äpfeln hat es Antibiotika. Das Kantonale Laboratorium hat bei 55 von 62 Apfelproben Spuren des Antibiotikums Streptomycin nachgewiesen.

Doch: «Die Mengen sind so gering, dass für die Konsumenten keine Gefahr besteht», versichert Bruno Pacciarelli, Bereichsleiter im Kantonalen Labor Zürich. Gerade mal 0,0005 bis 0,0009 Milligramm Streptomycin pro Kilogramm wurde gefunden. «Ein Konsument könnte täglich fast 1000 Äpfel essen, ohne seine Gesundheit zu gefährden», sagt Pacciarelli. Antibiotika fand man auch in Äpfeln in St. Gallen und im Thurgau. Wie viele Äpfel betroffen sind, ist noch unklar. Der Einsatz von Streptomycin wurde dieses Jahr erstmals bewilligt, um den Feuerbrand in Obstanlagen zu bekämpfen. Dieser hatte im Frühling 2007 massive Schäden verursacht.

rry

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