Antifaschistische Kundgebung in Aarau
Aktualisiert

Antifaschistische Kundgebung in Aarau

Rund 200 Personen haben am Samstagnachmittag im Stadtzentrum von Aarau im Nachgang zum 1. Mai an einer antifaschistischen Kundgebung teilgenommen.

Die bewilligte Veranstaltung verlief nach Angaben der Kantonspolizei ruhig.

Zur Kundgebung aufgerufen hatte laut Polizei ein «Antifaschistisches Kollektiv Aargau». Den Veranstaltern sei es um die Verbreitung von Parolen wie «Wind of Change» und «Kein Fussbreit den Faschisten» gegangen. Die Kundgebung richtete sich auch gegen den Kapitalismus.

Der Demonstrationszug startete um 14.30 Uhr beim Bahnhof. Dort und beim an seiner Route gelegenen Regierungsgebäude wurden Ansprachen gehalten. Vereinzelt seien Knallpetarden abgefeuert, dabei aber niemand gefährdet worden, schrieb die Polizei.

Einzelne vermummte Teilnehmer im Umzug hätten sich weitgehend ruhig und wenig aggressiv verhalten. Bahnpolizei, Stadtpolizei und Kantonspolizei begleiteten die Demonstration, mussten aber nicht einschreiten.

(sda)

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