Ballenberg-Dampfbahn: Antike Lok darf dank Spenden wieder fahren
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Ballenberg-DampfbahnAntike Lok darf dank Spenden wieder fahren

Aufgrund neuer Vorschriften war die Zukunft der 105-jährigen Dampflokomotive 208 gefährdet. 25'000 Franken haben sichern nun ihre Existenz.

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rc
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Da man sich das teure Zugsicherungssystem nicht aus eigener Tasche leisten konnte, lancierten Mitarbeiter der Ballenberg-Dampfbahn eine Crowd-Funding-Aktion.

Da man sich das teure Zugsicherungssystem nicht aus eigener Tasche leisten konnte, lancierten Mitarbeiter der Ballenberg-Dampfbahn eine Crowd-Funding-Aktion.

Ballenberg Dampfbahn
Mittlerweile konnten die benötigten 25'000 gesammelt werden. Insgesamt gingen über 155 Spenden ein.

Mittlerweile konnten die benötigten 25'000 gesammelt werden. Insgesamt gingen über 155 Spenden ein.

Screenshot/ Mit Volldampf in die Zukunft
Nach einem verheerenden Depotbrand im Jahre 2013 brannte nicht nur die Einstellhalle der Ballenberg-Dampfbahn komplett aus, sondern auch zwei antike Lokomotiven.

Nach einem verheerenden Depotbrand im Jahre 2013 brannte nicht nur die Einstellhalle der Ballenberg-Dampfbahn komplett aus, sondern auch zwei antike Lokomotiven.

Ballenberg Dampfbahn

Zugfans im ganzen Land bangten um die Zukunft der Lokomotive 208. Nun ist klar: Das Schicksal der 105 Jahre alten Lok ist nicht besiegelt. 25'000 Franken haben die Mitarbeiter der Ballenberg-Dampfbahn via Crowdfunding-Aktion gesammelt. Mit dem Geld wird das Gefährt nun aufgerüstet und erhält ein neues Zugsicherungssystem.

Denn ein neues Gesetz sieht vor, dass historische Fahrzeuge, ohne ein Zugsicherungssystem, höchstens 45 Kilometer pro Stunde fahren dürfen – zu langsam für die 208. Sie ist die schnellste Lok ihrer Art in Europa und kann mit bis zu 65 km/h fahren. Das Projekt wurde von über 155 Spendern unterstützt.

Bewegte Vergangenheit

Durch einen Depotbrand in der Einstellhalle der Ballenberg-Dampfbahn im Jahre 2013, wurden zwei antike Lokomotiven stark beschädigt. Darunter war auch die Dampflok mit der Nummer 208. Nach dreijähriger Wartezeit und zwei Jahren intensiven Restaurationsarbeiten, konnte die Bahn dieses Jahr wieder auf die Schienen gesetzt werden. Sie verkehrt auf der Strecke Interlaken-Meiringen.

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