Angst vor Maske: Anwalt fürchtet Grippe - Prozess verschoben
Aktualisiert

Angst vor MaskeAnwalt fürchtet Grippe - Prozess verschoben

Die Furcht vor der Schweinegrippe nimmt bisweilen bizarre Züge an. Das wurde jetzt im US-Staat Washington deutlich: Dort musste ein Prozess verschoben werden, weil der Angeklagte eine Atemschutzmaske trug.

Nach einem Bericht der Zeitung «Spokesman-Review» erschreckte der Anblick seinen Anwalt: Er weigerte sich, an der Seite seines Mandanten Platz zu nehmen.

Der wegen Einbruchs angeklagte Mann hatte sich zuvor eine Zelle mit anderen Häftlingen geteilt, die Erkältungssymptome zeigten. Nach den Vorschriften des Gefängnisses musste er deshalb eine Maske tragen, auch wenn er selbst nicht krank war. Richterin Maryann Moreno sagte, sie halte das für «ein bisschen paranoid». «Machen wir das jetzt mit jedem, der Schnupfen hat?», fragte sie dem Bericht zufolge. Moreno berief eine Krisensitzung ein, um sich mit Anwälten und der Gefängnisleitung zu beraten. (dapd)

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