Juan Branco versucht, den Wechsel von Lionel Messi zu PSG zu stoppen
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Verweist auf das Financial FairplayAnwalt versucht, den Wechsel von Lionel Messi zu PSG zu stoppen

Die PSG-Fans drehen völlig durch, ganz Fussball-Frankreich wartet auf den argentinischen Superstar. Derweil versucht ein spanischer Anwalt, den Transfer zu verhindern.

von
Nils Hänggi

Die PSG-Fans sind völlig aus dem Häuschen.

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Darum gehts

  • Messi soll vor einem Wechsel zu PSG stehen.

  • Ein spanischer Anwalt will das jedoch verhindern.

  • Er verweist auf das Financial Fairplay.

Lionel Messi hat Paris und Umgebung schon vor seiner erwarteten Ankunft in Aufregung versetzt. Bereits am Sonntagabend warteten Hunderte Fans vor dem Flughafen Le Bourget, einem kleinen Airport nahe der französischen Hauptstadt. Sie stimmten Sprechchöre und Gesänge an, ihr vermutlich neuer Super-Held in einer Mannschaft, die dann ihresgleichen auf dem Planeten sucht, kam aber noch nicht. Auch am Montag erschien Messi nicht am Pariser Airport, seine Ankunft wird nun in den nächsten Tagen erwartet.

Die Zeitung «Le Parisien» richtete sogar eigens einen Messi-Liveticker ein. Die Sportzeitung «L’Équipe» zeigte Messi auf der Titelseite in einer Fotomontage vor dem Eiffelturm mit einer Kunstflugstaffel – dies war allerdings zu Ehren der Olympischen Spiele, die am Sonntag an Paris übergeben wurden. 2024 finden sie an der Seine statt. Bis Ende Juni 2024 könnte auch Messi in Paris sein. Nach Angaben der argentinischen Sportzeitung «Olé» soll es sich bei seinem Vertrag mit PSG um ein entsprechend datiertes Arbeitspapier handeln.

Insgesamt soll er dem Sportblatt zufolge in den 36 Monaten 120 Millionen Euro netto verdienen, was weit unter dem liegen würde, was er zuletzt beim hoch verschuldeten FC Barcelona kassiert hatte.

Messi weint auf seiner Abschieds-Konferenz.

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Anwalt verweist auf Financial Fairplay

Oder scheitert der Transfer doch noch? Der spanische Anwalt Dr. Juan Branco hat eine Beschwerde bei der Europäischen Kommission gegen den bevorstehenden Wechsel von Lionel Messi zu Paris Saint-Germain eingereicht. Das berichtet die spanische Sportzeitung «Marca». Der Anwalt vertrete dabei die Interessen der Mitglieder des FC Barcelonas, wie es weiter heisst.

Dr. Branco argumentiert, dass PSG mit Blick auf das Financial Fairplay der Uefa noch schlechter dastehe als Barcelona, sodass ein Transfer Messis in die französische Hauptstadt nicht genehmigt werden dürfe. Die «Marca» zitiert aus dem Schreiben: «Das Einnahmen-Ausgaben-Verhältnis von PSG ist in Bezug auf das Financial Fairplay deutlich schlechter als das vom FC Barcelona. In der Saison 2019/20 lag das Verhältnis zwischen Gehältern und Einnahmen der Pariser bei 99 Prozent, während das von Barca 54 Prozent betrug.» Auch verweist der Anwalt auf die bereits getätigten Transfers der Pariser (Hakimi, Ramos, Donnarumma, Wijnaldu).

Wie gross die Erfolgsaussichten seiner Beschwerde sind? Nun – vermutlich nicht so gross. Schliesslich ist die Europäische Kommission überhaupt nicht für das Anliegen zuständig. Für die Einhaltung des Financial Fairplay ist die Uefa selbst zuständig.

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