UBS-Dossier: Anwaltschaft lässt Ex-UBS-Manager laufen
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UBS-DossierAnwaltschaft lässt Ex-UBS-Manager laufen

Die Zürcher Staatsanwaltschaft will sich am UBS-Dossier definitiv nicht die Finger verbrennen. Sie wird laut einem Bericht nicht auf eine Strafanzeige wegen Abgangszahlungen eintreten.

Jetzt ist es amtlich: Im Fall einer Strafanzeige von Rechtsanwalt Hans-Jacob Heitz ist eine Nichteintretensverfügung erfolgt, wie der Leiter der Staatsanwaltschaft für Wirtschaftsdelikte, Peter Pellegrini, gegenüber dem «Sonntag» bestätigte.

Ausgangspunkt war der Verdacht, die Abschiedszahlungen in die Pensionskassen der damaligen UBS-Chefs Peter Kurer und Marcel Rohner seien ein «willkürlicher Griff in die Kasse» gewesen, wie dies Heitz behauptet hatte. Es flossen Beträge von 3,3 Millionen Franken an Kurer und von 1,2 Millionen Franken an Rohner. Die Voruntersuchung zum Verdacht auf ungetreue Geschäftsbesorgung gegen die UBS ist jedoch im Nichts verlaufen.

Seiner Staatsanwaltschaft III seien «aufschlussreiche Unterlagen» zur Verfügung gestanden. Daraus habe sich «keinerlei Tatverdacht ergeben», so Pellegrini. Den 370 Seiten starken Bericht der Geschäftsprüfungskommission (GPK) der eidgenössischen Räte zur UBS-Affäre hat Pellegrinis Staatsanwaltschaft unterdessen ebenfalls studiert. «Daraus haben sich keine neuen Erkenntnisse in strafrechtlicher Hinsicht ergeben», sagt Pellegrini.

Er hält damit an seiner bisherigen Beurteilung fest. Noch offen ist, ob UBS-Manager das Bankgeheimnis verletzt haben. «Mit Blick auf die im Februar 2009 erfolgte Herausgabe der UBS-Kundendaten an die USA wird der noch ausstehende Bundesgerichtsentscheid abgewartet», sagt Pellegrini.

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