Effretikon - Anwohnende können nach Autoalarm-Terror wieder schlafen
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Effretikon Anwohnende können nach Autoalarm-Terror wieder schlafen

Eine Autoalarmanlage raubte Anwohnenden eines Quartiers in Effretikon den Schlaf. Nach einem Bericht von 20 Minuten ist nun Ruhe eingekehrt.

von
Lynn Sachs
Shila Ochsner
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Peter Nösel aus Effretikon erzählte letzte Woche gegenüber 20 Minuten: «Die Autoalarmanlage meiner Nachbarin terrorisiert das ganze Quartier und raubt uns allen den Schlaf.»

Peter Nösel aus Effretikon erzählte letzte Woche gegenüber 20 Minuten: «Die Autoalarmanlage meiner Nachbarin terrorisiert das ganze Quartier und raubt uns allen den Schlaf.»

Privat
Nun konnte das Problem laut Nösel gelöst werden. «Wir haben uns ausgesprochen. Ihr war das Ganze peinlich und sie hat sich mehrfach entschuldigt.»

Nun konnte das Problem laut Nösel gelöst werden. «Wir haben uns ausgesprochen. Ihr war das Ganze peinlich und sie hat sich mehrfach entschuldigt.»

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Darum gehts

Peter Nösel aus Effretikon ZH kann wieder ruhig schlafen. Nachdem die Autoalarmanlage seiner Nachbarin wochenlang unkontrolliert losging und teilweise mitten in der Nacht bis zu einer Stunde heulte, ist nun Ruhe eingekehrt. Wie Nösel erzählt, konnte er sich mit seiner Nachbarin aussprechen. «Ich habe bei ihr geklingelt und dieses Mal hat sie die Tür geöffnet. Daraufhin haben wir uns freundlich über das Problem unterhalten. Ihr war das Ganze peinlich und sie hat sich mehrfach entschuldigt.»

Sie habe ihm erklärt, dass ihr Auto ein technisches Problem habe und sie deswegen schon in verschiedenen Autowerkstätten gewesen sei, der Fehler aber lange unentdeckt blieb. «Da es seit dem Gespräch ruhig ist, gehe ich davon aus, dass nun eine Werkstatt den Fehler gefunden hat», sagt Nösel. Erleichtert meint er: «Für mich war es wichtig zu wissen, dass sie an dem Thema arbeitet und das Problem nicht einfach ignoriert. Ich bin unglaublich froh, dass wir das so gut klären konnten.»

Peter Nösel hielt das Geheule der Alarmanlage auf Video fest.

20min/News-Scout

«Wichtig ist, dass man die andere Person nicht beleidigt»

Letzte Woche sah das Ganze noch anders auch. Verzweifelt sagte Nösel gegenüber 20 Minuten: «Die Autoalarmanlage meiner Nachbarin terrorisiert das ganze Quartier und raubt uns allen den Schlaf. Ich habe der Frau sogar eine Anleitung, wie man den Alarm abstellt, in den Briefkasten gelegt.» Weil sich zunächst nichts änderte, zog es Nösel in Erwägung, die Polizei einzuschalten. «Das würde ich aber sehr ungern machen», sagte der 55-Jährige damals.

Eine Expertin gab daraufhin Tipps, wie man sich bei Unstimmigkeiten unter Nachbarn am besten verhält. «Man sollte rechtliche Schritte oder das Einschalten der Polizei so lange wie möglich rauszögern. Das sorgt nur für Spannungen und ist nicht immer empfehlenswert», sagte Psychotherapeutin und Juristin Jacqueline Frossard. Besser sei es, sich auf einer Ebene zu begegnen und das Problem anzusprechen. Dabei sollte man immer höflich bleiben. «Wichtig ist, dass man die andere Person nicht beleidigt, sondern allenfalls Hilfe oder Tipps anbietet», so Frossard.

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