Hollywoodstar – Bruce Willis leidet an Aphasie  – Krankheit beeinträchtigt das Sprechen und Lesen

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Hollywoodstar Bruce Willis leidet an Aphasie  – Krankheit beeinträchtigt das Sprechen und Lesen

Der Hollywoodstar Bruce Willis beendet seine Karriere, weil bei ihm eine Aphasie diagnostiziert wurde. Diese Krankheit ist für Schauspieler ein besonders grosses Problem.

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«Sie können sich vorstellen, wie frustrierend es ist, wenn man Worte nicht finden kann», sagt eine Expertin über Aphasie: Bruce Willis mit seiner Frau Emma Heming. (Archivbild)

«Sie können sich vorstellen, wie frustrierend es ist, wenn man Worte nicht finden kann», sagt eine Expertin über Aphasie: Bruce Willis mit seiner Frau Emma Heming. (Archivbild)

AFP/Angela Weiss
Bruce Willis beendet seine Schauspielerkarriere.

Bruce Willis beendet seine Schauspielerkarriere.

AFP
Der 67-Jährige leide an Aphasie, teilte seine Familie am 30. März 2022 auf Social Media mit. 

Der 67-Jährige leide an Aphasie, teilte seine Familie am 30. März 2022 auf Social Media mit. 

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Darum gehts

Hollywood-Star Bruce Willis beendet wegen gesundheitlicher Probleme seine Schauspielkarriere. Bei dem aus der Action-Filmreihe «Stirb langsam» bekannten 67-Jährigen sei eine sogenannte Aphasie diagnostiziert worden, die seine kognitiven Fähigkeiten beeinträchtige, teilte seine Familie am Mittwoch im Onlinedienst Instagram mit. «Deswegen und nach reiflicher Überlegung beendet Bruce die Karriere, die ihm so viel bedeutet hat.»

Eine Aphasie beeinträchtigt Fähigkeiten wie das Sprechen, Lesen oder Schreiben. Sie ist oft das Resultat eines Schlaganfalls oder einer Kopfverletzung, kann sich aber auch schleichend entwickeln, etwa durch einen Hirntumor oder eine Krankheit wie Alzheimer, die degenerative Schäden am Hirn verursacht. Sprachtherapie und das Erlernen nonverbaler Kommunikationsmittel sind die gängigsten Therapien. Was bei Bruce Willis die Ursache war, teilte seine Familie nicht mit.

In den USA sind nach Schätzung der Nationalen Aphasie-Vereinigung zwei Millionen Menschen von der Krankheit betroffen, also rund 0,6 Prozent der Bevölkerung. Jährlich kommen fast 180’000 Neuerkrankte hinzu.

Für Schauspieler «sehr frustrierend»

Für einen Schauspieler würde die Krankheit ein besonders grosses Problem darstellen, sagte die Expertin Brenda Rapp von der Johns Hopkins University. «Sie können sich vorstellen, wie frustrierend es ist, wenn man Worte nicht finden kann, wenn man Worte nicht in Sätze fügen kann, wenn man seinen Mund nicht dazu bringen kann, die Laute zu machen, die man machen will.» Auf den Verstand hat die Aphasie keine Auswirkung. Einigen Betroffenen geht es schon nach wenigen Monaten wieder deutlich besser. Andere müssen sich neue Möglichkeiten suchen, mit ihrer Umwelt zu kommunizieren.

Auch neue Formen der Sprachtherapie werden getestet, um Erkrankten zu helfen. Erprobt werden zudem neuartige, nichtinvasive Methoden wie etwa eine, bei der magnetische Impulse Gehirnzellen stimulieren. 

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(DPA/AFP/chk)

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