Aktualisiert 04.03.2016 13:56

Reaktion auf ParisAppenzeller Polizei will Anti-Terror-Bus kaufen

Als Reaktion auf die Terrorattacken in Paris will die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden ein aufgerüstetes Gefährt anschaffen.

Ein typenähnliches Fahrzeug möchte sich die Kantonspolizei Ausserrhoden beschaffen.

Ein typenähnliches Fahrzeug möchte sich die Kantonspolizei Ausserrhoden beschaffen.

Kein Anbieter/Kapo AR

«Man kann nicht ausschliessen, dass ein Ereignis wie in Paris auch bei uns geschieht», sagt der Ausserrhoder Polizeikommandant Reto Cavelti im «Regionaljournal» von Radio SRF. Deshalb soll ein neuer Bus her. Der soll mit neuen Waffen, Munition und Schutzwesten für die Interventionseinheit «Säntis» ausgestattet werden.

Die Kosten für die Beschaffung, die noch vom Kantonsrat bewilligt werden muss, belaufen sich auf 340'000 Franken. Damit würde ein 20-jähriges Fahrzeug ersetzt, heisst es im Antrag des Regierungsrates. Der Bus zur Terrorabwehr käme auch ausserhalb des Kantons zum Einsatz, da sich die Polizeicorps der Region Ostschweiz gegenseitig unterstützen.

St. Gallen hat bereits aufgerüstet

Im Nachbarkanton St. Gallen ist die Aufrüstung gegen Terroristen bereits angelaufen. «Die Täter gehen mit automatischen Waffen vor. Da müssen wir uns anpassen», sagt Polizeisprecher Hanspeter Krüsi im «Regionaljournal». «Es ist uns wichtig, dass wir auf Augenhöhe mit der Täterschaft korrespondieren können. Dies zum Schutz der Bevölkerung und unserer Mitarbeiter.» Was genau auf dem Einkaufszettel der Kapo St. Gallen stand, wird aus taktischen Gründen nicht verraten. (20 Minuten)

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