iBooks: Apple ärgert Jailbreaker
Aktualisiert

iBooksApple ärgert Jailbreaker

Apples eReader-Software iBooks verweigert gejailbreakten iOS-Geräten den Zugriff auf kopiergeschütze Bücher. Die Hacker-Szene hat bereits reagiert.

von
mbu
Apple versucht Jailbreakern die Suppe zu versalzen.

Apple versucht Jailbreakern die Suppe zu versalzen.

Seit Juli 2010 ist der Jailbreak von iOS-Geräten in den USA offiziell erlaubt. Bei Apple war man darüber nicht erfreut. In einer ersten Reaktion gegenüber dem IT-Newsblog cultofmac.com warnte Apple davor, dass ein Jailbreak zu Problemen führen könne und teilte mit, dass Garantie-Ansprüche hinfällig werden. Dabei handelte es sich aber wohl mehr um einen Einschüchterungsversuch, da sich Jailbreaks jederzeit rückgängig machen lassen.

Nun hat Apple einen neuen Weg eingeschlagen, um Jailbreakern die Suppe zu versalzen. Mit dem Update der eReader-Software iBooks auf Version 1.2.1 wurde die DRM-Prüfung angepasst. Dadurch erhalten User eines freigeschalteten Jailbreak-iOS beim Öffnen kopiergeschützter Bücher eine Fehlermeldung, schreibt macnews.de. Auf dem Display erscheint: «There is a problem with the configuration of your iPhone. Please restore with iTunes and reinstall iBooks.» Die Hacker-Szene hat aber bereits reagiert und beide gängigen Jailbreaks entsprechend angepasst.

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