Apple-Aktionäre machen Druck wegen Aktionoptionen
Aktualisiert

Apple-Aktionäre machen Druck wegen Aktionoptionen

New York In der Affäre um rückdatierte Aktienoptionen für Apple-Spitzenmanager haben Aktionäre des US- Computerkonzerns den Druck auf das Management erhöht.

Zwei Investmentfonds legten ein Paket von Forderungen vor, mit denen die umstrittene Vergabe der Aktienoptionen künftig transparenter gestaltet werden soll, wie Apple am Montag mitteilte. Demnach soll der Zeitpunkt für die Vergabe von Optionen an Manager im Vorfeld festgelegt und rechtzeitig veröffentlicht werden.

Der Preis, zu dem die Besitzer der Option eine Aktie kaufen können, soll sich zudem am durchschnittlichen Kurs jenes Tages orientieren, an dem sie vergeben werden, fordern die Anteilseigner.

Über den Antrag von Amalgamated BankLongView Collective Investment Fund und Connecticut Retirement Plans and Trust Funds soll auf der Apple-Generalversammlung am 10. Mai abgestimmt werden. Das Management lehnt die Einschränkungen als überflüssig ab. Der Konzern würde im Werben um die besten Spitzenmanager zu sehr eingeschränkt, lautet das Hauptargument.

Apple hatte im Dezember eingeräumt, mehr als 6400 Aktienoptionen rückdatiert zu haben. Dadurch sei dem Unternehmen eine zusätzliche Belastung von 84 Mio. Dollar entstanden.

(sda)

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