06.01.2016 12:31

30 Prozent wenigerApple drosselt Produktion von iPhones

Schwindendes Interesse am iPhone? Angeblich plant Apple, in den ersten drei Monaten 2016 die Produktion der Modelle 6S und 6S Plus um rund einen Drittel zu reduzieren.

von
sas
Sinkt das Interesse am iPhone 6S, weil es sich kaum vom Vorgängermodell unterscheidet? Im Bild: Apple-Manager Phil Schiller bei der Präsentation der Modelle 6S und 6S Plus.

Sinkt das Interesse am iPhone 6S, weil es sich kaum vom Vorgängermodell unterscheidet? Im Bild: Apple-Manager Phil Schiller bei der Präsentation der Modelle 6S und 6S Plus.

Keystone/AP/Eric Risberg

Noch im vergangenen Oktober hatte Apple Rekordzahlen bejubelt: In den ersten Tagen nach dem offiziellen Verkaufsstart des iPhone 6S und des grossen Bruders 6S Plus gingen 13 Millionen Geräte über die Ladentische – drei Millionen mehr als beim Vorgängermodell. Nun scheint sich aber etwas Ernüchterung breit gemacht zu haben. Laut einem Bericht der japanischen Wirtschaftszeitung «Nikkei» plant Apple, zwischen Januar und März 30 Prozent weniger iPhones herzustellen. Wieder normalisieren solle sich die Produktion dann von April bis Juni, heisst es im Bericht.

Die Apple-Aktie reagierte prompt auf diese Meldung. Das Papier sank an der Börse in New York um 2,5 Prozent. Eine genaue Quelle für die Aussage nannte «Nikkei» nicht. Apple wollten zum Sachverhalt und zu den möglichen Gründen aber keinen Kommentar abgeben.

Der Analysedienst Localytics hatte bereits im Oktober berichtet, dass die ausgewerteten Zahlen auf ein geringeres Interesse der Käufer am neuen iPhone 6S hindeuteten. Der Grund: Es unterscheide sich optisch kaum vom Vorgängermodell. Ein ähnlicher Trend sei bereits beim Übergang vom iPhone 5 zum iPhone 5S zu beobachten gewesen, so die Marktforscher.

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