Apple flirtet mit Intel: Werden Macs bald billiger?

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Apple flirtet mit Intel: Werden Macs bald billiger?

Apple könnte IBM den Rücken kehren und sich Chips künftig von Intel liefern lassen. Das würde Apple-Rechner deutlich verbilligen.

In der Computer-Szene schlug das Gerücht wie eine Bombe ein: Das «Wall Street Journal» berichtete in seiner Online-Ausgabe, Apple könnte seine Powerbooks, iMacs und andere Rechner bald mit Chips von Intel ausrüsten. Entsprechende Verhandlungen zwischen Apple und Intel seien im Gange. Das New Yorker Wirtschaftsblatt beruft sich dabei auf zwei Firmenchefs der Branche. Allerdings bestätigte keines der angesprochenen Unternehmen den Bericht.

Bisher baute Apple in seine Computer teure PowerPC-Chips ein, die von IBM gemeinsam mit Motorola gefertigt werden.

Ein Wechsel von IBM zu Intel könnte für Konsumenten zwei Folgen haben: Einerseits würden sich die vergleichsweise teuren Macs schlagartig verbilligen und auf das Preisniveau von Dell- oder HP-Rechnern sinken. Andererseits könnte das Betriebssystem Windows von Microsoft theoretisch auch auf Apple-Rechnern installiert werden.

Viele Marktbeobachter verweisen aber darauf, dass Apple mit allfälligen Verhandlungen lediglich etwas Druck auf IBM ausüben will: Deren G5-Prozessoren konnten die Erwartungen von Apple-Chef Steve Jobs bisher nicht erfüllen.

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