10.07.2015 12:33

Public-Beta-Phase

Apple stellt iOS 9 schon jetzt zum Download bereit

Ab heute darf jeder das nächste iPhone-Betriebssystem beäugen: iOS 9 ist in einer öffentlichen Testversion erschienen, die aber nicht für alle Geräte geeignet ist.

von
tob
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Hat man sich mit der eigenen Apple ID für das Beta-Programm angemeldet und vorab eine manuelle Sicherung der eigenen Daten angelegt, steht einer Installation von iOS 9 nichts mehr im Weg. Das Update kann allerdings nicht auf allen Geräten installiert werden.

Hat man sich mit der eigenen Apple ID für das Beta-Programm angemeldet und vorab eine manuelle Sicherung der eigenen Daten angelegt, steht einer Installation von iOS 9 nichts mehr im Weg. Das Update kann allerdings nicht auf allen Geräten installiert werden.

Macworld.com
Kurz gesagt: Alles was iOS 8 hat, kann auch iOS 9. Für die Installation braucht es mindestens ein iPhone 4S, beim iPad funktioniert die Aktualisierung ab dem iPad 2 und beim iPod ab einem Gerät der fünften Generation. Allerdings unterstützen nicht alle Geräte alle Funktionen. Der Split-Screen-Modus etwa läuft nur auf dem iPad Air 2.

Kurz gesagt: Alles was iOS 8 hat, kann auch iOS 9. Für die Installation braucht es mindestens ein iPhone 4S, beim iPad funktioniert die Aktualisierung ab dem iPad 2 und beim iPod ab einem Gerät der fünften Generation. Allerdings unterstützen nicht alle Geräte alle Funktionen. Der Split-Screen-Modus etwa läuft nur auf dem iPad Air 2.

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Die auffallendste Änderung bei iOS 9: Die neue Schrift namens «San Francisco», die nun systemweit zum Einsatz kommt. Sie wirkt etwas schlanker als Helvetica Neue, die bis anhin eingesetzt wurde.

Die auffallendste Änderung bei iOS 9: Die neue Schrift namens «San Francisco», die nun systemweit zum Einsatz kommt. Sie wirkt etwas schlanker als Helvetica Neue, die bis anhin eingesetzt wurde.

Apple hat eine Vorabversion (Public Beta) des nächsten mobilen Betriebssystems, iOS 9, veröffentlicht. Jeder darf die öffentliche Testversion ausprobieren. Dafür muss man sich lediglich mit seiner Apple ID für das Beta-Software-Programm anmelden. Das ist kostenlos. Die finale Version von iOS 9 soll übrigens im Herbst erscheinen.

Aber Achtung! Bei der Software handelt es sich um ein System im Entwicklungsstadium: Zwar lief iOS 9 in unserem Kurztest mit einem iPad mini 3 stabil – eine Garantie dafür gibt es aber nicht. Konkret heisst das, dass gewisse Apps oder Dienste herumzicken können, oder überhaupt gar nicht erst funktionieren. Das Update sollte darum eher nicht auf dem primären Gerät, sondern zum Beispiel auf einem iPad installiert werden, auf das man im Notfall auch verzichten kann. Der Download und die Installation von iOS 9 dauerten bei uns insgesamt rund 35 Minuten.

Wer immer noch neugierig ist und iOS 9 selbst ausprobieren will, sollte zudem vor der Installation einige Vorkehrungen treffen. So empfiehlt Apple vor der Aktualisierung manuell eine Kopie der eigenen Daten und Dateien anzufertigen, bevor man das System installiert. Wie das per iTunes geht, erklären die Kollegen von Giga.de.

Jetzt aber zu den Neuheiten im kommenden System. Die wohl auffallendste Änderung ist eine neue Schrift (San Francisco), die Apple verwendet. Mit iOS 9 trennt sich Apple von der Schrift Helvetica Neue. Die San-Francisco-Font ist die gleiche, die auch auf der Apple Watch installiert ist. Uns gefällts – anderen weniger.

Trotzdem: Der erste Eindruck zählt, und da sind wir einer Meinung mit Twitter-Nutzer Jan Piatkowski.

Übrigens: Die Public Beta darf zwar jedermann testen, doch ist es nicht unbedingt ratsam, das mobile Betriebssystem auf älteren Geräten zu installieren.

Lohnen soll sich das Update vor allem für iPads – unter anderem wegen dem einfachen Wechsel zwischen Apps mit angedockter Tastatur (App Switch) und dem Split-Screen-Modus.

Sehr praktisch Neuerung: Jedes Selfie, das man schiesst wird automatisch geordnet. Auch Screenshots landen mit iOS 9 nicht mehr im allgemeinen Fotostream, sondern in einem separaten Ordner.

Mehr Emojis: Die Auswahl an Flaggen-Emojis wird mit iOS 9 deutlich vielfältiger.

Mehr als nur ein Nebeneffekt: Die Batterielaufzeit soll sich mit iOS 9 verbessern, berichtet dieser Nutzer.

Mit iOS 9 hält das eigene Gerät nicht nur länger durch, sondern bietet auch mehr Platz für Apps und Fotos, da das System rund 1,3 GB kleiner ist als der Vorgänger.

Ebenfalls ausprobieren kann man derzeit OS X El Capitan, das System für Mac-Computer. Die neue Version von OS X 10.11 wurde von Apple nach dem 1000 Meter hohen Monolith «El Capitan» im Yosemite-Nationalpark benannt. Die Namensgebung zeigt, dass Apple keinen radikalen Neu-Anfang gesucht hat, sondern Funktionen des bisherigen Systems «Yosemite» im Detail verbessern will. Auch hier soll die finale Version voraussichtlich im Herbst erscheinen.

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