Insider packt aus: Apple TV verzögert sich
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Insider packt ausApple TV verzögert sich

Neues aus der Gerüchteküche: Der iTV soll grösser sein und später in den Handel kommen, als bisher vermutet. Einen ersten Prototypen will man bereits gesichtet haben – im Büro des Apple-Chefdesigners.

von
mbu
Dass Apple einen eigenen Fernseher auf den Markt bringen wird, steht so gut wie fest. Die Frage ist nur wann.

Dass Apple einen eigenen Fernseher auf den Markt bringen wird, steht so gut wie fest. Die Frage ist nur wann.

Das Nachrichtenportal «USA Today» will von einem ehemaligen Mitarbeiter erfahren haben, dass im streng abgeschotteten Büro des Apple-Chefdesigners Jonathan Ive der Prototyp des Apple TVs steht. Das Teil soll über eine stattliche Bildschirmdiagonale von 50 Zoll verfügen.

Frühestens in einem Jahr

Laut dem Bericht sollen bei den Zuliefererfirmen allerdings noch keine Bildschirme bestellt worden sein. Dies würde bedeuten, dass die Markteinführung noch weit entfernt ist. Der auf das TV-Business spezialisierte Analyst Paul Gagnon rechnet damit, dass die ersten Apple-TVs frühestens in einem Jahr in den Handel kommen werden. Zudem würden noch Verhandlungen mit den TV-Sendern wegen deren Inhalten laufen.

Damit dämpft er die Erwartungen, die der für gewöhnlich gut informierte Branchendienst «Digitimes» Ende Dezember geschürt hatte. In den zitierten Quellen war die Rede von einer vergleichsweise kleinen Bildschirm-Diagonalen von 32 und 37 Zoll. Als Marktstart wurde der kommende September genannt.

Was kann der Apple TV?

Es liegt auf der Hand, dass als Betriebssystem iOS zum Einsatz kommen wird, welches man vom iPhone und dem iPad her kennt. Schon jetzt lassen sich Inhalte vom iPhone und iPad über Apples Settop-Box auf den Fernseher übertragen. Die Möglichkeiten sind allerdings noch beschränkt. Der Apple TV könnte dank iOS über die iCloud auf die Fotos, Filme, Musik und Dokumente des Nutzers zugreifen, die dieser auf seinem Mac, iPad oder iPhone gespeichert hat. Auch Apps für den Fernseher werden so gut wie sicher kommen. Bei Herstellern wie Samsung können Drittentwickler ihre TV-Apps bereits anbieten. Zudem wird vermutet, dass die Spracherkennung Siri, die sich zurzeit noch im Betastadium befindet, eine wichtige Rolle spielen könnte.

Ehre, wem Ehre gebührt

Apples Chefdesigner Jonathan Ive wurde kurz vor Neujahr von Queen Elizabeth II. für seine Verdienste gewürdigt. Sie hat dem gebürtigen Briten den Ritterschlag erteilt. Der 44-Jährige darf sich damit offiziell als «Sir» ansprechen lassen. Dass er davon Gebrauch machen wird, ist allerdings unwahrscheinlich.

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