Quartalszahlen: Apple verkauft weniger iPhones X als erwartet

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QuartalszahlenApple verkauft weniger iPhones X als erwartet

Apple konnte im letzten Quartal mehr Smartphones absetzen als im gleichen Zeitraum vor einem Jahr. Nur beim Jubiläumsgerät hapert es.

von
chk
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Apple enttäuscht mit Verkaufszahlen des Jubiläums-iPhones die Analysten: iPhone X. (Archivbild)

Apple enttäuscht mit Verkaufszahlen des Jubiläums-iPhones die Analysten: iPhone X. (Archivbild)

AFP/Elijah Nouvelage
Insgesamt mehr iPhones verkauft: Konzernchef Tim Cook an einer Veranstaltung in Iowa. (24. August 2017)

Insgesamt mehr iPhones verkauft: Konzernchef Tim Cook an einer Veranstaltung in Iowa. (24. August 2017)

Keystone/Brian Powers/The Des Moines Register via AP
Neues Design und neue Kamera: iPhone X.

Neues Design und neue Kamera: iPhone X.

Der Apple-Konzern hat im abgelaufenen Quartal mehr iPhones als im Vorjahreszeitraum verkauft. Gleichzeitig erwirtschaftete das Unternehmen einen höheren Gewinn.

Der Überschuss kletterte um ein Viertel auf 13,8 Milliarden Dollar, wie der US-Konzern am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Im zweiten Geschäftsquartal setzte Apple insgesamt 52,2 Millionen iPhones ab. Das waren drei Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Die Smartphones stehen für einen Grossteil der Umsätze des von Steve Jobs mitbegründeten Unternehmens. Der Umsatz wuchs im Berichtszeitraum um 16 Prozent auf 61,1 Milliarden Dollar.

Erwartungen nicht erfüllt

Seit November ist das Jubiläumsgerät iPhone X im Handel, mit dem der Konzern das zehnjährige Bestehen des iPhones markieren wollte. Zuletzt gab es Spekulationen darüber, dass sich das mehr als 1000 Dollar teure Luxus-Smartphone nicht so gut wie erwartet verkauft. Die Verkaufszahlen reichten nun auch nicht ganz an die Erwartungen von Analysten heran, wie aus den Quartalszahlen hervorgeht.

Die Apple-Aktie stieg nachbörslich trotzdem um vier Prozent. Der wertvollste Technologieunternehmen kündigte zudem an, sein Aktienrückkaufprogramm auszuweiten. Im abgelaufenen Quartal seien bereits Papiere im Umfang von 23,5 Milliarden Dollar erworben worden. (chk/sda)

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