Festtagsrausch: Après-Ski-Konsum überfordert Coca-Cola
Aktualisiert

FesttagsrauschAprès-Ski-Konsum überfordert Coca-Cola

In den Skigebieten scheinen die Wintersportler vor allem auf eines abzufahren: die Schneebar. Über die Feiertage war die Nachfrage nach Cuba Libre und Co. offenbar so gross, dass Coca-Cola ernsthafte Lieferschwierigkeiten hatte.

von
Katharina Bracher

Après-Ski beschränkt sich längst nicht mehr auf einen stärkenden Rumpunsch vor der letzten Talfahrt. Dies bekamen auch die Skiorte während dem Besucheransturm über die Feiertage zu spüren.

Engpass an der Schneebar

Laut einem Bericht der «Südostschweiz» fehlten den Schneebars diverser Bündner Wintersportzentren die 2-dl-Cola-Flaschen gleich kistenweise. Der Sprudelwasser-Riese Coca-Cola wurde von der Nachfrage schlichtweg überrollt: «Der Lieferengpass betraf lediglich die 2-dl-Fläschchen», sagt Matthias Schneider, Mediensprecher der Coca Cola AG Schweiz, gegenüber 20 Minuten Online, «die vermehrte Nachfrage nach 2-dl-Fläschchen ist wahrscheinlich auf den Hochbetrieb an den Schneebars zurückzuführen», vermutet er.

2-dl-Fläschchen werden von den Bars hauptsächlich für alkoholische Mischgetränke wie Cuba Libre oder Whiskey-Cola gebraucht. Offenbar sprachen die Schneesportler während der Festtage vermehrt den Cola-Cocktails zu.

Alkoholisiert auf die Bretter

Die Dunkelziffer von Schneesportunfällen, bei denen Alkohol im Spiel war, ist jedoch nicht abschätzbar, wie SUVA Kampagnenleiterin Edith Müller sagt. Gesicherte Zahlen über Unfälle, die auf das Konto von alkoholisierten Schneesportlern gehen, gäbe es keine. Dazu wären systematische Blutentnahmen bei verunfallten Wintersportlern nötig.

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