Dem Wetter zum Trotz: Aprilwetter brachte Läufern Abwechslung
Aktualisiert

Dem Wetter zum TrotzAprilwetter brachte Läufern Abwechslung

Windböen, Regen, Sonne und auch Graupelschauer: Den 7828 Läufern blieb am Zürich Marathon nichts erspart.

von
Roman Hodel
Ein Läufer kämpft mit dem Regenschutz – doch die meisten Teilnehmer liessen sich vom Regen nicht abschrecken.

Ein Läufer kämpft mit dem Regenschutz – doch die meisten Teilnehmer liessen sich vom Regen nicht abschrecken.

Von der zehnten Ausgabe des Zürich Marathon dürfte den 7828 gestarteten Teilnehmern vor allem eines in Erinnerung bleiben – die Wetterkapriolen. «Ich wusste ja, dass es regnen würde, doch den starken Wind hatte ich unterschätzt», sagte Jonas Bachmann (30) aus Dübendorf – einer von 3049 Läufern auf der klassischen Marathonstrecke. Trotzdem habe er seine Laufzeit gegenüber dem letzten Marathon auf 3:37 Stunden verbessert. Auch Läuferin Kerstin Gröhn (28) aus Hamburg konnte ihre Laufzeit auf 4:03 Stunden verringern, «obwohl die ersten eineinhalb Stunden vom Wetter her gar nicht gemütlich waren».

Das kann man wohl sagen: Nebst kühlen Temperaturen, Regen und Windböen gingen teilweise sogar heftige Graupelschauer über dem Seebecken nieder. Immerhin hatte das garstige Wetter offenbar einen positiven Einfluss auf die Anzahl Sanitätsbehandlungen: Es waren nur 40 statt 91 wie im letzten Jahr. Meist waren Unterkühlung, Erschöpfung oder Krämpfe die Ursache. «Bei solchem Wetter zu rennen ist schon unangenehm, umso zufriedener bin ich mit meiner Laufzeit von 3:16 Stunden», sagte Läufer Andreas Isele (33) aus Lauchringen (D). «Ich werde nächstes Jahr auf alle Fälle wieder teilnehmen.»

Das hören die Organisatoren gern – der nächste Zürich Marathon findet am 7. April 2013 statt.

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