AR: mehr Geld dank Blechpolizisten
Aktualisiert

AR: mehr Geld dank Blechpolizisten

Die drei neuen stationären Radarfallen spülen reichlich Mehreinnahmen in die Kassen des Kantons Appenzell Ausserrhoden.

Der Regierungrat von Appenzell Ausserrhoden bessert den Voranschlag 2006 nach. Der Grund für die Korrektur sind drei Radaranlagen, die der Staatskasse jährlich Mehreinnahmen von rund 950 000 Franken bescheren, wie am Samstag mitgeteilt wurde.

In der ersten Fassung des Budgets 2006, die dem Kantonsrat bereits zugeleitet wurde, wird mit einem Defizit von rund 6,2 Millionen Franken gerechnet. Der korrigierte Voranschlag sieht nun noch einen Fehlbetrag von etwas mehr als 5,4 Millionen Franken vor.

Der Regierungrat beantragt dem Parlament, dem Nachtrag zuzustimmen. Der Kantonsrat berät das Budget 2006 voraussichtlich an seiner Sitzung vom 28. November. Die drei stationären «Blechpolizisten» sind seit dem Sommer in Herisau, Teufen und Heiden im Einsatz. Laut Behörden vor allem wegen der Sicherheit.

(sda)

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