Aktualisiert 05.03.2004 13:47

Arabella will in die Politik

TV-Plaudertasche Arabella Kiesbauer glaubt, dass jemand wie sie in der Politik fehlt.

«Vielleicht sollte ich wirklich mal darüber nachdenken, in die Politik zu gehen. Vielleicht braucht es Leute, die sich nicht verbiegen lassen», sagte sie der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Samstagausgabe).

Den Politikern stellte die Talkmasterin ein schlechtes Zeugnis aus: «Ich finde es traurig, dass die Politik so profillos geworden ist. Damit sind Politiker eben keine Idole mehr und haben nicht mehr die Fähigkeit, Massen zu begeistern und Menschen zu bewegen.»

Selber hat Arabella Kiesbauer kurz vor dem zehnjährigen Jubiläum ihrer Talkshow die Hemmungen vergangener Zeiten abgelegt: «Früher hatte ich sehr viele Komplexe, war sehr unglücklich und hatte kein Selbstvertrauen. Das hat sich im Laufe der Zeit geändert. Das heisst nicht, dass ich jetzt keine O-Beine mehr hätte und meine Hüften nicht mehr genau so breit wären wie früher. Aber ich habe ein ganz anderes Selbstverständnis.»

Und so kann sie auch über Pannen vor der Kamera lachen - etwa, als ihre Hose platzte: «Das fand ich eigentlich eher lustig. Vorher war eine Produktionspause, in der ich etwas zugenommen hatte. Ich habe mich in diese Hose hineingequetscht, aber ich stand vor dem Spiegel und dachte: Das geht gerade noch. Aber es ging eben nicht.» (dapd)

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