St. Gallen: Arbeiter (41) von Beton überspült
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St. GallenArbeiter (41) von Beton überspült

Bei einem Arbeitsunfall wurden am Donnerstag zwei Personen verletzt. Sie wollten einen Zulaufkanal der Kanalisation verschliessen, dabei trat Flüssigbeton aus.

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20M
In diesem Schacht kam es zum Unfall. (Bild: Stapo SG)

In diesem Schacht kam es zum Unfall. (Bild: Stapo SG)

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Die Arbeiter waren kurz vor 8.30 Uhr am Donnerstag an der Sömmerliwaldstrasse in St. Gallen mit Kanalisationsarbeiten beschäftigt. In einer Tiefe von 32 Meter waren sie dabei, einen Zulaufkanal zur Kanalisation zu verschliessen. Nachdem der Kanal letzte Woche mit einer Verschalung versehen worden war, sollte er diese Woche zubetoniert werden, wie die Stadtpolizei schreibt. Dazu wurde der Flüssigbeton von der Strasse aus in den Kanal gefüllt.

Kollegen mussten Arbeiter bergen

Zwei Arbeiter überwachten diese Arbeit in der Tiefe. Aus noch ungeklärten Gründen löste sich die Verschalung im Kanal, wodurch der Beton herausfloss. Dabei wurde ein Arbeiter (41) vom Beton überspült. Der zweite Arbeiter (30) konnte durch einen Schacht zur Strasse aufsteigen. Dabei verletzte er sich leicht am Fuss. Zusammen mit einem weiteren Kollegen stieg er wieder in die Tiefe, um den verletzten 41-Jährigen zu bergen. Dieser war jederzeit ansprechbar. Jedoch musste er mit unbestimmten, mittelschweren Verletzungen ins Spital gebracht werden.

Flüssigbeton in Sitter

Der Flüssigbeton floss anschliessend durch den Kanal in die Sitter. Dabei wurde das Gewässer verschmutzt, wodurch sich die Sitter auf einer Länge von etwa 500 Metern verfärbte. Messungen zeigten eine erhöhte PH-Belastung an. Die Werte waren jedoch nicht so hoch, dass sie eine Gefährdung für Tiere oder die Umwelt darstellten.

Wie es genau zum Unfall kommen konnte, wird nun untersucht.

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