Arbeitslose sollen nach Hause liefern
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Arbeitslose sollen nach Hause liefern

«Es darf nicht bei einer Pfadi-Übung bleiben», fordert der Berner Stadtrat Beat Zobrist (SP).

Er will wissen, ob es der Stadt mit der bereits für diesen Frühling angekündeten Einführung eines Velo-Hauslieferdienstes noch ernst ist. «Wir arbeiten an einer möglichst guten Lösung. Deshalb verzögert sich das Projekt möglicherweise bis 2009», erklärt Adrian Stiefel vom Amt für Umweltschutz. Bern sei schliesslich die erste grosse Stadt, die einen solchen Service mit Fahrten im ganzen Gemeinde­gebiet einführe. Erwerbslose könnten als Velokuriere eingesetzt werden und den Bernern ihre Einkäufe aus der Innenstadt bis vor die Haustüre bringen. «Wir sind dabei, verschiedene Trägerschaften zu prüfen», sagt Stiefel. Der Hauslieferdienst soll professionell aufgezogen werden und später selbsttragend funktionieren.

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