Arbeitsmarkt: Arbeitslosenquote nimmt in beiden Basel zu

Aktualisiert

ArbeitsmarktArbeitslosenquote nimmt in beiden Basel zu

Der Arbeitsmarkt verschlechtert sich in den beiden Basel gleich wie landesweit: Im September stieg die Arbeitslosenquote gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozentpunkte. Sie liegt so im Stadtkanton mit 3,9 Prozent im Schweizer Schnitt, im Baselbiet bei 3,6 Prozent.

Die Zahl der registrierten Arbeitslosen stieg in beiden Basel an: im Stadtkanton um 134 auf 3825 Personen, im Landkanton um 18 Personen auf 4946 Personen, wie Unterlagen des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) vom Mittwoch zu entnehmen ist.

Die Zahl der registrierten Stellensuchenden hat im Kanton Basel- Stadt im September um 2,9 Prozent auf 5450 Personen zugenommen. Im Kanton Baselland stieg sie um 0,7 Prozent auf 6113 Personen. Die Zahl der offenen Stellen nahm derweil im Stadtkanton um 33 auf 231 ab, während sie im Baselbiet um 16 auf 127 sank.

Gesamtschweizerisch ist die Arbeitslosenquote ebenfalls um 0,1 Prozentpunkte auf 3,9 Prozent angestiegen. Die höchste Quote hat der Kanton Genf mit 7,0 Prozent. Basel-Stadt belegt den achten, das Baselbiet den dreizehnten Platz. Am niedrigsten ist die Quote im Kanton Uri mit 1,2 Prozent.

Mehr Jugendarbeitslosigkeit

Überproportional stieg in Basel-Stadt die Jugendarbeitslosigkeit an: 664 registrierte arbeitslose 15- bis 24-Jährige bedeuten ein Plus von 7,3 Prozent gegenüber dem Vormonat, wie das baselstädtische Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) mitteilte. Landesweit betrug die Zunahme gemäss SECO 2,4 Prozent.

Verglichen mit der letzten Krise 2001/2002 wird laut AWA zudem derzeit mehr kurz gearbeitet. Rund 55 Firmen bezogen im Juni 2009 Kurzarbeitsentschädigungen. Das Amt erklärt dies unter anderem mit der befristet verlängerten Bezugsdauer und dem reduzierten Selbstbehalt.

(sda)

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