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Überraschung auf Schweizer ArbeitsmarktArbeitslosenquote sinkt im September auf 3,2 Prozent

Überraschung auf dem Schweizer Arbeitsmarkt: Die Arbeitslosenquote sinkt trotz Pandemie im September.

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Der Rückgang der Arbeitslosenquote ist eine Überraschung, da viele Wirtschaftszweige unter den Folgen der Coronakrise leiden.

Der Rückgang der Arbeitslosenquote ist eine Überraschung, da viele Wirtschaftszweige unter den Folgen der Coronakrise leiden.

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Insgesamt waren in der Schweiz im September 148'560 Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) als arbeitslos gemeldet.

Insgesamt waren in der Schweiz im September 148'560 Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) als arbeitslos gemeldet.

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Das waren 2551 weniger als im Vormonat.

Das waren 2551 weniger als im Vormonat.

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Darum gehts

  • Nachdem die Arbeitslosenquote noch im August gestiegen ist, sinkt sie nun um 0,1 Prozent.
  • Vor allem die Arbeitslosigkeit bei den 15-24-Jährigen verringerte sich.
  • Insgesamt sind 2557 Personen weniger beim RAV gemeldet, als im Vormonat.

Die Arbeitslosigkeit in der Schweiz hat im September abgenommen. Die Arbeitslosenquote sank gegenüber dem Vormonat auf 3,2 von 3,3 Prozent, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Donnerstag mitteilte. Um saisonale Faktoren bereinigte nahm die Arbeitslosigkeit ebenfalls ab, und zwar auf 3,3 von 3,4 Prozent.

Der Rückgang ist eine Überraschung, da viele Wirtschaftszweige unter den Folgen der Coronakrise leiden. Ökonomen hatten die Arbeitslosenquote im Vorfeld denn auch im Bereich von 3,3 und 3,4 Prozent und die saisonbereinigt Ziffer bei 3,4 bis 3,6 Prozent gesehen.

Insgesamt waren in der Schweiz im September 148'560 Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) als arbeitslos gemeldet. Das waren 2551 weniger als im Vormonat.

Gegenüber dem Vorjahresmonat lag die Zahl gleichwohl massiv höher, nämlich um 49'462 Personen. Die Quote hatte damals – also in der Vor-Corona-Zeit – noch bei 2,1 Prozent gelegen.

Rückläufige Jugendarbeitslosigkeit

Aufgeschlüsselt nach Alter nahm die Arbeitslosigkeit vor allem bei den Jungen ab. Die Quote bei den 15- bis 24-Jährigen verringert sich gegenüber dem Vormonat auf 3,6 von 3,9 Prozent. Bei den 25- bis 49-Jährigen (3,4%) und den 50- bis 64-Jährigen (3,0%) blieben die Quoten gegenüber dem Vormonat praktisch unverändert.

Kurzarbeit nimmt weiter ab

Das Seco hat derweil im September insgesamt 238'145 Stellensuchende registriert, 930 mehr als im Vormonat. Die Zahl der bei den RAV gemeldeten offenen Stellen verringerte sich derweil um 327 auf 34'725. Von diesen unterlagen 20'388 der Meldepflicht.

Wie üblich wurden auch Angaben zur Kurzarbeit gemacht. Offiziell liegen allerdings erst die Werte für den Juli vor. Damals waren laut den Angaben 347'638 Personen von der Kurzarbeit betroffen nach rund einer halben Million im Juni. Auf dem Höhepunkt der Corona-Krise im April waren es gut eine Million gewesen.

(SDA)

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168 Kommentare
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TONI M.

08.10.2020, 11:46

AUGENWISCHEREI um nicht ein böseres Wort zu nutzen . Sagt wie es wirklich steht, damit sich die Menschen vorbereiten können was auf sie zu kommt. Täglich kann jeder lesen ENTLASSUNGEN und Firmen schreiben weniger stellen aus . Also RECHNEN oder logisch denken

Marino S.

08.10.2020, 11:30

Wieder paar ausgesteuerte...

Lenalein

08.10.2020, 11:11

Ja, so ist es - die Zahlen sinken auf dem Papier... ist auch kein Wunder, da sehr viele die sich als Arbeitslos melden müssen, im gleichen Zug in irgendeine Arbeitsmarktliche Massnahme (Bewerbungskürsli) gesteckt werden und somit nicht in dieser Statistik erscheinen. Zusammen mit den Ausgesteuerten würde das ganz anders aussehen...