Seco-Zahlen: Arbeitslosenquote steigt auf 3,7 Prozent
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Seco-ZahlenArbeitslosenquote steigt auf 3,7 Prozent

Die Corona-Krise frisst weitere Jobs. Im Januar stieg die Arbeitslosenquote gegenüber dem Vorjahresmonat deutlich um über 40 Prozent an.

von
Fabian Pöschl
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Im Januar waren fast 170’000 Arbeitslose bei den RAVs angemeldet.

Im Januar waren fast 170’000 Arbeitslose bei den RAVs angemeldet.

Tamedia AG
Das sind 6208 mehr als im Vormonat.

Das sind 6208 mehr als im Vormonat.

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Im Vergleich zum Vorjahresmonat betrug der Anstieg 40,3 Prozent.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat betrug der Anstieg 40,3 Prozent.

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Die Corona-Krise drückt weiter auf den Arbeitsmarkt. Ende Januar waren 169’753 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) angemeldet. Das sind 6208 mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote stieg damit von 3,5 Prozent im Dezember 2020 auf 3,7 Prozent im Januar, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft mitteilt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat betrug der Anstieg 40,3 Prozent.

Die Zahl der Stellensuchenden betrug im Januar 261’499. Das sind 1181 Personen mehr als im Vormonat. Gegenüber der Vorjahresperiode stieg diese Zahl um 67’266 Personen (+34,6 Prozent).

Die Arbeitslosigkeit bei den 15- bis 24-Jährigen erhöhte sich um 72 auf 17’766 gemeldete Stellensuchende. Das entspricht einem Anstieg um 0,4 Prozent im Vergleich zu Dezember, im Vergleich zum Vorjahresmonat sind es 41 Prozent mehr.

Das Seco meldet auch Zahlen zur Kurzarbeit. So waren im November 296’592 Personen von Kurzarbeit betroffen, was 35,2 Prozent mehr waren als im Vormonat. Die Anzahl der betroffenen Betriebe stieg um 50,1 Prozent auf 34’311.

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65 Kommentare
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ardit.

09.02.2021, 20:32

Ich habe zum glück ein job aber verdiene zu wenig 2800 im begleitete Arbeitsrahmen. vielleicht sollte ich kündigen aber schwierig ein job zu finden

Täi Kescht

09.02.2021, 10:58

Diese Ge-schichte könnte man sehr schnell bee nden. Es müs-sten ein-fach al-le mit ma-chen.

Bettidotti

09.02.2021, 10:43

Gehen wir der Sache auf den Grund. Schuld am ganzen Schlamassel ist das BAG. Mitten in der Pandemie hat es 45 Millionen gespart für die Entwicklung von Schweizer Impfstoffen. Ohne diesen Fehlentscheid hätten wir keinen Lockdown mehr und wären bereits alle geimpft. Das, Herr Berset, müssten Sie mal kommuniziere - und nicht die Sonntagspresse. Dafür schliesst man die Läden wo noch nie Ansteckungen nachgewiesen wurden.