Aktualisiert

Arbeitslosigkeit auf dem tiefsten Stand seit 2002

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt hat sich dank guter Konjunktur weiter entspannt. Immer noch schwer mit der Jobsuche haben es die Jugendlichen.

Die Zahl der Arbeitslosen sank im April im Vergleich zum März dieses Jahres um 6989 auf 136360: Das entspricht dem tiefsten Stand seit Dezember 2002. Stärker war die Zahl der Arbeitslosen im Monat April letztmals im Jahre 1999 gesunken.

Die Arbeitslosenquote ging im Vergleich zum März von 3,6 auf 3,5 Prozent zurück, die Zahl der Stellensuchenden verringerte sich um 8170 auf 204316. Nach kontinuierlichem Anstieg in den letzten drei Monaten ist aber auch die Zahl der offenen Stellen im April erstmals in diesem Jahr gesunken, und zwar um 833 auf 10888 Stellen.

Jean-Luc Nordmann, Direktor für Arbeit beim Staatssekretariat für Wirtschaft, zeigt sich erfreut – zum achten Mal hintereinander habe es jetzt eine saisonbereinigte Abnahme der Arbeitslosigkeit gegeben. Sorgen würde ihm aber nach wie vor die Jugendarbeitslosigkeit bereiten. Mit einer Quote von 5,3 Prozent (März: 5,7 Prozent) seien die 20- bis 24-Jährigen stark betroffen. Nordmann fordert von der Wirtschaft darum mehr Praktikumsplätze.

Die Zahl der von Kurzarbeit betroffenen Personen sank von März auf April um 617 auf 1589. Dafür erhöhte sich die Zahl der betroffenen Betriebe um 10 auf 193.

(AP)

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