Aktualisiert 05.10.2004 21:07

Arbeitslosigkeit bleibt hoch

Auf dem schwachen Arbeitsmarkt der Eurozone bleibt eine Wende zum Besseren weiter aus. Die Arbeitslosenquote lag im August bei 9 Prozent. In der Schweiz prognostiziert die Credit Suisse eine Quote von 3,6 Prozent.

Das teilte das europäische Statistikamt am Dienstag in Luxemburg mit. Keine Veränderung im August im Vergleich zum Vormonat zeigte sich auch in der EU der 25 Mitgliedsländer. Die Quote betrug in beiden Monaten ebenfalls 9 Prozent.

Die niedrigste Arbeitslosigkeit verzeichneten im August Luxemburg (4,3 Prozent) und Irland (4,4). Die höchsten Quoten wiesen Polen (18,7) und die Slowakei (15,7) aus.

Schweiz: Arbeitslosigkeit weiterhin hoch

Bereits 2005 soll sich die Wachstumsdynamik der Schweizer Wirtschaft wieder abschwächen, schreibt die Credit Suisse in ihren halbjährlichen Wirtschaftsprognosen. Die Arbeitslosigkeit werde zudem nur langsam zurückgehen. Fürs Jahr 2004 rechnet die CS mit 3,8 Prozent, für 2005 mit 3,6 Prozent Arbeitslosen.

Die strukturelle Arbeitslosigkeit habe indes zugenommen, weil immer mehr Arbeitslosen die benötigten Qualifikationen fehlen und gleichzeitig die Zahl der Arbeitskräfte stark zugenommen habe.

(sda)

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