St. Gallen: Architekt fühlt sich gekränkt
Aktualisiert

St. GallenArchitekt fühlt sich gekränkt

Der Streit um das «Baumhaus» am St. Galler Rosenberg hat gestern einmal mehr das Kantonsgericht beschäftigt.

Der Architekt, nach dessen Plänen das Haus damals zu hoch gebaut worden war, sieht sich in seinen Urheber-Persönlichkeitsrechten verletzt. Sein Anwalt sieht im ­verordneten Rückbau eine «krasse Entstellung» des Hauses. Sein Mandant fühle sich in seiner Berufsehre verletzt. Die Anwälte der Gegenseite zeigten kein Verständnis für die Klage. Sie sehen darin vielmehr einen «letzten, verzweifelten Versuch», Haftungsansprüchen des Bauherren-Ehepaars zu entgehen. (20 Minuten)

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