Aktualisiert 27.06.2014 11:21

Durchzogene AuftritteArgentinien - das sind Messi und ..?

Alle sind auf Superstar Lionel Messi fokussiert. Doch was hat Argentinien sonst noch zu bieten?

von
mal

Vier von sechs Argentiniens Toren erzielt. Spielfreude pur. Unkontrollierbar für die Gegenspieler. Lionel Messi spielt sein bislang bestes Turnier im Nationaltrikot. Aber was hat der Achtelfinal-Gegner der Schweiz ausser dem Superstar vom FC Barcelona sonst noch zu bieten?

Theoretisch sehr viel. 16 Spieler aus dem 23-Mann-Kader spielen in den grossen Ligen Europas - unter anderem bei Topclubs wie Barcelona (Messi, Mascherano), Real Madrid (Di Maria), Manchester City (Zabaleta, Demichelis, Agüero), Inter (Campagnaro, Alvarez, Palacio), Napoli (Fernández, Higuaín), Lazio (Biglia) oder PSG (Lavezzi). Eine Riesentruppe. Nur: Bis auf Messi und den im Offensivspiel äusserst agilen Angel Di Maria konnten nur die wenigsten bislang ihr Potenzial abrufen.

Agüero und Higuaín blass

Die beiden Stürmerstars Sergio Agüero (er hat sich beim 3:2 am Mittwoch gegen Nigeria auch noch verletzt) und Gonzalo Higuaín kamen noch überhaupt nicht auf Touren. Zudem hinterliess die Hintermannschaft nicht immer einen sattelfesten Eindruck. «Jetzt müssen wir daran arbeiten, dass der Gegner beim nächsten Mal nicht mehr trifft», erklärte deshalb Messi im Hinblick auf nächsten Dienstag.

Bislang haben sich die Gauchos mit ihrem 2:1 gegen Bosnien, dem späten 1:0 gegen den Iran und dem 3:2 gegen Nigeria mehr durchs Turnier gemogelt als wirklich brilliert. Doch genau das macht sie so gefährlich. Argentinien wäre nicht das erste Team, das verhalten startet und danach zum Titel stürmt.

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