Zürich: Arianators weinen und tanzen vor Hallenstadion

Aktualisiert

ZürichArianators weinen und tanzen vor Hallenstadion

Ariana-Grande-Anhänger gedachten am Montag mit Musik und Plakaten der Terror-Opfer von Manchester. Sie versammelten sich dort, wo das Konzert der Musikerin hätte stattfinden sollen.

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duf

Schweizer Ariana-Grande-Fans gedenken vor dem Zürcher Hallenstadion den Terror-Opfern von Manchester. (Video: duf)

Nach dem Bombenanschlag am Ariana-Grande-Konzert in Manchester sagte diese unter anderem das Konzert im Zürcher Hallenstadion ab. Dieses hätte am Pfingsmontag stattfinden sollen.

Dennoch versammelten sich am Montag rund 60 Ariana-Grande-Fans mit «We stand for Manchester»-Plakaten und rosafarbenen Ballonen vor dem Zürcher Hallenstadion und hörten die Musik der US-Sängerin. Gemeinsam wollten die «Arianators», wie sie sich selbst nennen, den Terror-Opfern gedenken. Nach einer Schweigeminute liessen sie die Ballone in die Luft steigen. Rosen und Kerzen symbolisierten ihre Anteilnahme.

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Trotz des abgesagten Ariana-Grande-Konzerts versammelten sich am Montag einige ihrer Fans vor dem Zürcher Hallenstadion.

Trotz des abgesagten Ariana-Grande-Konzerts versammelten sich am Montag einige ihrer Fans vor dem Zürcher Hallenstadion.

20 Minuten/duf
Mit Plakaten, Ballonen und Musik gedenkten sie den Opfern des Terror-Anschlags in Manchester.

Mit Plakaten, Ballonen und Musik gedenkten sie den Opfern des Terror-Anschlags in Manchester.

20 Minuten/duf
Für die jungen Fans bedeutet die US-Sängerin alles. Sie haben Verständnis für die Entscheidung Ariana Grandes, einzelne Konzerte zu verschieben.

Für die jungen Fans bedeutet die US-Sängerin alles. Sie haben Verständnis für die Entscheidung Ariana Grandes, einzelne Konzerte zu verschieben.

20 Minuten/duf

«Verstehen die Absage»

Melissa (16) hatte sich sehr auf das Konzert in Zürich gefreut. «Aber ich finde es schön, dass wir nun stattdessen hier zusammenkommen und gemeinsam den Opfern gedenken.» Wenn sie Grandes Musik höre, fühle sie sich einfach glücklich. «Das ist halt echte Fan-Liebe.»

Corina (15) sagt: «Ariana war noch nie in der Schweiz. Deshalb hätten wir sie sehr gerne gesehen. Aber wir verstehen die Absage auch nach allem, was passiert ist.» Der 18-jährigen Jeniffer bedeutet Ariana alles und sie hofft: «Wenn sie heute nicht nach Zürich kommen konnte, tut sie das bestimmt ein anderes Mal.»

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