Erfindung von Studentin : Armband soll vor K.-o.-Tropfen schützen
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Erfindung von Studentin Armband soll vor K.-o.-Tropfen schützen

Eine deutsche Wirtschaftsstudentin und ein mit ihr befreundeter Chemiker haben ein Armband entwickelt, das K.-o.-Tropfen in einem Schnelltest erkennt.

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fss
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Kim Eisenmann hat ein Schutz-Armband gegen K.-o.-Tropfen erfunden.

Kim Eisenmann hat ein Schutz-Armband gegen K.-o.-Tropfen erfunden.

Xantus
Mit den Armbändern kann ein Drink in wenigen Minuten getestet werden.

Mit den Armbändern kann ein Drink in wenigen Minuten getestet werden.

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Sie sehen aus wie die typischen Eintrittsbänder aus Papier, die man in Clubs erhält. Doch sie sollen vor Vergewaltigungen schützen: Die deutsche Wirtschaftsingenieurstudentin Kim Eisenmann und ein befreundeter Chemiker entwickelten einen Schnelltest, der K.-o.-Tropfen erkennt.

«Wenn ich den Verdacht habe, dass mein Cocktail gepanscht wurde, gebe ich auf jedes Testfeld ein bisschen Flüssigkeit», erklärt Eisenmann. Färbt sich eines der Felder nach zwei Minuten blau, hat jemand etwas in den Drink gemischt. Die Idee dazu hatte sie, nachdem eine Freundin wegen K.-o.-Tropfen im Spital gelandet war.

Die Armbänder, die etwas mehr als zehn Franken kosten, sind bereits ausverkauft. Die nächste Ladung soll Mitte April auf den Markt kommen.

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