Aktualisiert 16.01.2012 16:48

AusgedientArmee schrottet 330 veraltete Schützenpanzer

Die Bestände des veralteten Schützenpanzer M113 werden weiter dezimiert. 330 Exemplare werden nach und nach abgerüstet, entsorgt und verwertet. Noch sind aber nicht alle M113 auf dem Abstellgleis.

Der M113 ist bereits rund 45 Jahre alt und wird deshalb ausgemustert.

Der M113 ist bereits rund 45 Jahre alt und wird deshalb ausgemustert.

Die Schweizer Armee entsorgt rund 330 weitere veraltete Schützenpanzer M113. Bereits 2006 waren 550 dieser Panzer verschrottet worden.

Für die gesetzeskonforme Entsorgung der Kampffahrzeuge im Auftrag des Militärdepartements VBS ist die Rüstungsfirma armasuisse verantwortlich. Mit der Verwertung der Schützenpanzer wurde gemäss einer VBS-Mitteilung vom Montag die Firma Gotthard Schnyder AG in Emmen LU beauftragt.

Die rund 45 Jahre alten Schützenpanzer werden zunächst vorschriftsgemäss durch Mitarbeiter der Logistikbasis der Armee in Turtmann VS und Raron VS abgerüstet. In monatlichen Einheiten von etwa 30 Fahrzeugen werden sie dann per Bahn an die Entsorgungsfirma geliefert. Diese wird das Material - vorwiegend Aluminium und Stahl - der Reststoffverwertung zuführen.

Reduktion der Bestände der Armee 95

Nach Auskunft von armasuisse-Sprecher Kaj-Gunnar Sievert stehen weiterhin M113 in verschiedenen Ausführungen in der Armee im Einsatz, zum Beispiel als Feuerleitpanzer für die Artillerie, als Sappeur-Panzer, als Übermittlungspanzer oder als Transportpanzer. Wenn auch diese Fahrzeuge dereinst veraltet sind respektive nicht mehr benötigt werden, werden auch sie verschrottet.

Mit der Reduktion der Bestände der Armee 95 sowie der Armee XXI wurden verschiedene Waffensysteme ausser Dienst gestellt, stillgelegt, verkauft oder entsorgt. (sda)

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