Aktualisiert 07.07.2020 11:30

11’828 Personen getestet38 Corona-Infizierte in der Sommer-RS

Die Schweizer Armee hat beim RS-Start 11'828 Rekruten und Kader einem Corona-Test unterzogen. 0,3 Prozent der Resultate waren positiv.

von
Thomas Mathis
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Die Armee hat insgesamt 11’828 Rekruten und Kader auf das Coronavirus getestet.

Die Armee hat insgesamt 11’828 Rekruten und Kader auf das Coronavirus getestet.

KEYSTONE
Davon fielen 38 Tests positiv aus. Sie befinden sich in Isolation.

Davon fielen 38 Tests positiv aus. Sie befinden sich in Isolation.

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73 weitere Armeeangehörige, die engen Kontakt mit den Infizierten hatten, wurden unter Quarantäne gestellt.

73 weitere Armeeangehörige, die engen Kontakt mit den Infizierten hatten, wurden unter Quarantäne gestellt.

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Darum gehts

  • Beim RS-Start mussten sich alle Rekruten und Kader auf das Coronavirus testen lassen.
  • 38 Tests fielen positiv aus. Die Infizierten sind in Isolation.
  • 73 weitere Armeeangehörige sind in Quarantäne.

Alle Rekruten und Kader wurden beim RS-Start auf das Coronavirus getestet – zum Schutz der Armeeangehörigen und um allfällige Ansteckungen sowie eine Ausbreitung unterbinden zu können. Nun hat die Armee die Zahlen veröffentlicht. 38 Tests fielen positiv aus. Das entspricht 0,3 Prozent. Angehende Rekruten mit Symptomen seien gar nicht erst eingerückt.

Getestet wurden alle 11'828 aus dem Zivilleben eingerückten Rekruten und Kader innerhalb der ersten 48 Stunden nach Einrücken, wie es in der Mitteilung heisst. Diese «weitgehend vollständige Erfassungsbasis eines ganzen Jahrgangs» erlaube den Kantonen ein systematisches Contact-Tracing und einen «einzigartigen Überblick» über diese Altersgruppe, schreibt die Armee.

In Isolation geschickt

Positiv getestete Personen kommen nun in eine zehntägige und ärztlich begleitete Isolation in die sanitätsdienstlichen Infrastrukturen der Armee. Jeder einzelne positive Fall sowie die engen Kontakte würden sowohl in der Armee als auch im zivilen Umfeld im Rahmen des Kontaktmanagements nachverfolgt. 73 weitere Armeeangehörige, die engen Kontakt mit den Infizierten hatten, wurden unter Quarantäne gestellt.

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