ESAF: Armee und Zivilschutz leisten 8490 Diensttage für das Eidgenössische

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ESAFArmee und Zivilschutz leisten 8490 Diensttage für das Eidgenössische

Der grösste Sportanlass der Schweiz wäre ohne Staatshilfe undenkbar. Ein Grossaufgebot von Zivilschutz- und Armeeangehörigen ist in Pratteln beim Auf- und Abbau des Festgeländes im Einsatz.

von
Lukas Hausendorf
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1300 Zivilschutzangehörige leisten zurzeit Dienst für das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest in Pratteln.

1300 Zivilschutzangehörige leisten zurzeit Dienst für das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest in Pratteln.

Sicherheitsdirektion Baselland
Sie werden vor allem für Pionierarbeiten eingesetzt und helfen auch beim Rückbau des Festgeländes wieder.

Sie werden vor allem für Pionierarbeiten eingesetzt und helfen auch beim Rückbau des Festgeländes wieder.

Sicherheitsdirektion Baselland
Das ESAF ist der grösste Sportevent in der Schweiz. Die Infrastruktur, die dafür errichtet werden muss, ist gigantisch.

Das ESAF ist der grösste Sportevent in der Schweiz. Die Infrastruktur, die dafür errichtet werden muss, ist gigantisch.

ESAF

Darum gehts

  • Vom 26. bis 28. August findet in Pratteln das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest statt.

  • Der Anlass ist der grösste Sportevent in der Schweiz, es werden 400’000 Besucherinnen und Besucher am Festwochenende erwartet.

  • Armee und Zivilschutz leisten über 8000 Diensttage für das Eidgenössische und errichten einen Grossteil der Infrastruktur.

Die Baselbieter Gemeinde Pratteln wird vom 26. bis 28. August Schauplatz des grössten Schweizer Sportevents. Das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest ist ein Event der Superlative: Die Arena fasst 50’900 Personen, rundherum werden Festzelte für je bis zu 2000 Personen errichtet, provisorische Brücken gebaut, Zufahrtsstrassen, Brücken, der Aufwand ist gigantisch. Insgesamt 400’000 Besuchende aus der gesamten Schweiz werden über das ganze Festwochenende erwartet.

Im Einsatz für das Eidgenössische stehen auch Hunderte Armeeangehörige und 1300 Zivilschutzleistende. Sie verrichten insgesamt 8490 Diensttage für den Auf- und Abbau des Festgeländes. «Ihr fachliches und zeitliches Engagement ist für uns enorm wichtig», so ESAF-Sprecherin Marion Tarrach. «Ohne diese und viele weitere Partner und ehrenamtliche Helfende wäre die Organisation des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests kaum möglich.» 

Der Einsatz von Zivilschutz und Armee wurde vom Bund bewilligt. Für die Zivilschutzleistenden musste schon ein Jahr im Voraus das entsprechende Gesuch gestellt werden. «Es braucht einen klar definierten Katalog von Aufgaben, für die der Zivilschutz ausgebildet ist und eingesetzt werden darf», erklärt David Kaufmann vom Baselbieter Amt für Militär und Bevölkerungsschutz. Darunter fallen etwa Pionierarbeiten, wie der Aufbau der Zelte, nicht aber das Einsammeln von Abfall.

Die Armee, die auch Patronatspartnerin des Eidgenössischen ist, ist derweil auf die Errichtung der Arena, das Herzstück des Eidgenössischen, spezialisiert. Darin hat sie Erfahrung. Sie wird jeweils auch am Basel Tattoo für die Errichtung der Zuschauertribünen aufgeboten. Immerhin, am Militärmusik-Festival wirkt die Armee auch selbst mit. Am Eidgenössischen steigt sie zwar nicht selbst in Sägemehl, dafür haben schon einige Kranzschwinger die Spitzensport-RS durchlaufen. 

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