Armeegegner liefern sich Scharmützel mit der Polizei
Aktualisiert

Armeegegner liefern sich Scharmützel mit der Polizei

Während dem Festakt für die neue Armee XXI haben am Dienstagnachmittag in Bern rund 250 Armeekritiker lautstark protestiert.

Es kam zu Scharmützeln mit der massiv aufmarschierten Polizei.

Die Demonstranten zogen gegen 16.30 Uhr vor das Eisstadion und forderten Sozialpolitik statt Propagandaanlässe. Zur «Protestparade» hatten die Antifa Thun, augenauf Bern, die Anti-WTO-Koordination, die Bewegung für Sozialismus und die Gruppe Schweiz ohne Armee (GSoA) aufgerufen. Die Kundgebung verlief vorerst friedlich, aber lautstark. Die Demonstranten setzten Trillerpfeiffen und Trompeten ein und zündeten Feuerwerkskörper. Die Polizei versperrte mit einem Grossaufgebot den Demonstranten den Zugang zum Eisstadion. Nach dem Ende der Feier um 18.00 Uhr strömten die Besucher nach draussen und wurden mit Pfiffen und Buhrufen empfangen. Die Demonstranten versuchten wiederholt, den Polizeikordon zu durchbrechen, worden aber mit kurzen Einsätzen von Tränengas und Gummischrot davon abgehalten. Rund 20 Personen wurden zur Überprüfung der Personalien vorübergehend festgenommen. Gegen 18.30 Uhr beruhigte sich die Lage, und der Rest der Demonstranten bewegte sich langsam Richtung Stadtzentrum. (dapd)

Deine Meinung