Aktualisiert

Armeehelikopter auf gefrorenem Stausee notgelandet

Ein Schweizer Armeehelikopter vom Typ Alouette III hat auf der Eisschicht des Stausees Lac des Dix im Walliser Val d'Heremence notlanden müssen.

Der Pilot konnte den Helikopter unverletzt verlassen, wie das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) mitteilte. Über die Ursache der Notlandung am Mittwoch auf rund 2.360 Metern über Meer wurden zunächst keine Angaben gemacht. Gemäss dem Stellvertretenden Kommunikationschef der Luftwaffe, Didier Vallon, waren ein Untersuchungsrichter der Militärjustiz und zwei Experten der Luftwaffe für Abklärungen vor Ort. Für die Bergung des Helikopters wurde Hilfe vom Militärflugplatz in Sitten mobilisiert. Sobald die Experten grünes Licht geben, soll ein Superpuma die rund 40-jährige Alouette bergen, wie Vallon sagte. Der Helikopter sei halb ins Wasser eingesunken, und es gelte zu vermeiden dass er weiter einsinke und den See durch auslaufendes Öl verschmutze. Der Helikopter war für Vorbereitungen des Armeewettkampfs «Patrouille des Glaciers», der in einer Woche beginnt, unterwegs gewesen. (dapd)

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