Armeemesser bleibt «Swiss made»
Aktualisiert

Armeemesser bleibt «Swiss made»

Das neue Soldatenmesser wird in der Schweiz hergestellt. Wer den Auftrag für die 75 000 Messer im Wert von 1,388 Millionen Franken erhält, wird im Sommer bekannt.

Dieser Tage werden mindestens drei Firmen eingeladen, Offerten und Muster zu unterbreiten.

Um welche Firmen es sich handelt, will armasuisse noch nicht bekannt geben, da die Firmen noch nicht angeschrieben worden sind, wie armasuisse-Kommunikationschef Kaj-Gunnar Sievert am Montag auf Anfrage zu einer Medienmitteilung sagte. Läuft alles nach Plan, kann das neue Armeemesser in der ersten Rekrutenschule 2009 abgegeben werden.

Laut armasuisse erfüllt das 1961 eingeführte Armeemesser die Anforderungen an Sicherheit und Technologie nicht mehr. Es sei ein optimiertes Modell nötig. Dieses kann laut Sievert mittels eines Einladungsverfahrens beschafft werden. Eine internationale Ausschreibung sei damit nicht nötig.

Wie Sievert weiter sagte, haben die avisierten Firmen bis etwa Ende April die Möglichkeit, ihre Offerten und Muster einzureichen. Die Muster werden dann auf ihre Truppentauchlichkeit geprüft. Die Auftragserteilung dürfte im September erfolgen. Armasuisse ist das Beschaffungs-, Technologie- und Immobilienzentrum des VBS. (sda)

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