Bundesrat: Armeewaffe bleibt zu Hause
Aktualisiert

BundesratArmeewaffe bleibt zu Hause

Der Bundesrat hält grundsätzliche daran fest, dass Armeeangehörige ihre Dienstwaffe zu Hause aufbewahren.

Er lässt aber Optimierungsmöglichkeiten prüfen, wie das Verteidigungsdepartement (VBS) am Mittwoch mitteilte.

Prüfen lässt der Bundesrat unter anderem eine Erweiterung der Möglichkeiten, die Ordonnanzwaffe zu hinterlegen. Der Armeeangehörige muss aber sicherstellen, dass er seine Schiesspflicht erfüllen und vollständig ausgerüstet einrücken kann.

Geprüft wird sodann eine bessere Abklärung des Gefahrenpotenzials der Stellungspflichtigen bei der Rekrutierung. Kader sollen eventuell dazu verpflichtet werden, Armeeangehörige mit Gewalt- oder Suizidpotenzial zu melden, damit ihnen die Waffe abgenommen werden kann.

(sda)

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