Aktualisiert

Armeewaffen ein Problem für die innere Sicherheit

Für die Initianten des Volksbegehrens «Schutz vor Waffengewalt» ist der Tod der Jugendlichen, die am Freitag in Zürich mit einer Armeewaffe erschossen worden ist, trauriger Beweis dafür, dass überall verfügbare Armeewaffen ein Risiko darstellen.

Die Zürcher Nationalrätin Chantal Galladé zeigte sich am Dienstag auf Anfrage äusserst bestürzt über den tragischen Tod des Teenagers. Er zeige einmal mehr, dass überall verfügbare Schusswaffen ein Problem für die innere Sicherheit seien.

Weil die Armee eigentlich bereits keine Taschenmunition mehr abgibt, zeigte sich Galladé verwundert darüber, weshalb der Rekrut überhaupt Munition bei sich hatte.

Dass laufend neue Fälle von Gewalttaten geschehen, die mit Armeewaffen verübt werden, bestärken laut Galladé das Komitee der Initiative «Schutz vor Waffengewalt». Ihre Forderung, den Armeeangehörigen die Ordonnanzwaffe nicht mehr mit nach Hause zu geben, sei offenbar richtig.

(sda)

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