Wegen Drogen, Alkohol und Sex - Armie Hammer hat sich freiwillig in Entzug begeben
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Wegen Drogen, Alkohol und SexArmie Hammer hat sich freiwillig in Entzug begeben

Vorwürfe der sexuellen Gewalt und Kannibalismus-Fantasien beherrschen seit Monaten die Schlagzeilen um Armie Hammer. Nun hat sich der Schauspieler in eine Klinik eingewiesen.

von
Angela Hess
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Armie Hammer (34) hat sich in eine Entzugsklinik im US-Bundesstaat Florida eingewiesen. Wie «Vanity Fair» berichtet, will er dort seine Probleme mit Drogen, Alkohol und Sex in den Griff bekommen.

Armie Hammer (34) hat sich in eine Entzugsklinik im US-Bundesstaat Florida eingewiesen. Wie «Vanity Fair» berichtet, will er dort seine Probleme mit Drogen, Alkohol und Sex in den Griff bekommen.

imago images/MediaPunch
Dies, während der Schauspieler weiterhin unter Verdacht steht, mehrere Frauen missbraucht zu haben. Erste Vorwürfe mutmasslicher Opfer wurden im Januar laut.

Dies, während der Schauspieler weiterhin unter Verdacht steht, mehrere Frauen missbraucht zu haben. Erste Vorwürfe mutmasslicher Opfer wurden im Januar laut.

Instagram/armiehammer
Hammers Noch-Ehefrau Elizabeth Chambers (38) zeigte sich damals «geschockt und angewidert» und erklärte in einem Statement, dass sie den Frauen glaube.

Hammers Noch-Ehefrau Elizabeth Chambers (38) zeigte sich damals «geschockt und angewidert» und erklärte in einem Statement, dass sie den Frauen glaube.

imago images/ZUMA Wire

Darum gehts

  • Armie Hammer (34) wird seit Beginn dieses Jahres von mehreren Frauen mit Vorwürfen der schweren sexuellen Gewalt konfrontiert.

  • Der Schauspieler hat sich daraufhin aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.

  • Nun hat sich Hammer selbst in eine Entzugsklinik eingewiesen, wo er wegen Alkohol-, Drogen- und Sexproblemen behandelt wird.

Armie Hammer hat sich auf eigenen Wunsch in eine Entzugsklinik begeben, um an seinen Problemen mit Drogen, Sex und Alkohol zu arbeiten. Wie das Magazin «Vanity Fair» berichtet, befindet sich der Schauspieler bereits seit dem 31. Mai in einer Einrichtung im US-Bundesstaat Florida und plant, so lange dort zu bleiben, bis er gesund ist. Egal, wie lange dieser Prozess daure.

Dies, nachdem Hammer in den vergangenen Monaten von mehreren Frauen vorgeworfen wurde, dass er ihnen sexuelle Gewalt angetan habe. Screenshots von Direktnachrichten, die zwischen Hammer und den angeblichen Opfern ausgetauscht wurden, deuten auf Kannibalismus-Fantasien hin.

Der 34-Jährige stritt die Vorwürfe vehement ab und zog sich auf die Kaimaninseln in der Karibik zurück. Im Mai soll Hammer jedoch seine Ehefrau Elizabeth Chambers (38), von der er getrennt lebt, um Hilfe gebeten haben, weil er sich für eine Therapie bereit gefühlt habe.

Schon lange Suchtprobleme

Chambers war es auch, die Hammer Ende Mai zusammen mit den beiden gemeinsamen Kindern an den Grand Cayman Flughafen brachte, als er sich auf die Reise zur Entzugsklinik begab. «Es gab viele Umarmungen und die beiden wirkten emotional», berichtet eine Augenzeugin laut «Vanity Fair».

Gemäss der Zeitschrift hatte Hammer schon lange vor den öffentlichen Missbrauchsanschuldigungen Probleme mit Alkohol und Drogen. «Er trinkt sehr viel und es gibt keine Droge, die er nicht nehmen würde», so eine anonyme Person, die dem Schauspieler nahesteht. Hammer habe mit seinen 1,96 Metern Körpergrösse eine «extrem hohe Toleranz für alles».

Ermittlungen dauern an

Eine frühere Partnerin von Hammer sieht den Grund für den Alkohol- und Drogenmissbrauch in einem Kindheitstrauma: «Er ist süchtig, weil er durch das Trauma eine Stille nicht erträgt und es nicht packt, sich mit sich selbst zu befassen.»

Eine Frau namens Effie beschuldigte Armie Hammer im März in einer virtuellen Pressekonferenz, sie 2017 über vier Stunden hinweg vergewaltigt und geschlagen zu haben.

AP

Während sich Hammer nun in Behandlung begeben hat, stehen die Vorwürfe der angeblichen Opfer weiterhin im Raum. Eine Frau namens Effie wandte sich im März mit einem detaillierten Statement über die «gewaltsame Vergewaltigung», die sie durch Hammer erlitten habe, an die Öffentlichkeit. Die Ermittlungen zum Fall dauern bei der zuständigen Polizei in Los Angeles noch immer an.

Bist du oder ist jemand, den du kennst, von sexualisierter, häuslicher, psychischer oder anderer Gewalt betroffen?

Hier findest du Hilfe:

Polizei nach Kanton

Beratungsstellen der Opferhilfe Schweiz

Online- und Einzelchatberatung für Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder

Lilli.ch, Onlineberatung für Jugendliche

Frauenhäuser in der Schweiz und Liechtenstein

Zwüschehalt, Schutzhäuser für Männer

LGBT+ Helpline, Tel. 0800 133 133

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

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