Einer nach dem anderen: Armstrong laufen die Sponsoren davon
Aktualisiert

Einer nach dem anderenArmstrong laufen die Sponsoren davon

Nach Nike verliert Lance Armstrong zwei weitere Sponsoren. Andere könnten folgen. Der gefallene Radstar will dafür eifrig Kohle für seine Stiftung sammeln.

Immer mehr Sponsoren wenden sich vom früheren Radprofi Lance Armstrong ab. Nach dem Sportartikel-Konzern Nike und einer Brauerei haben auch der Fahrradhersteller Trek sowie eine Fitnessstudio-Kette ihre Verträge mit dem früheren Superstar beendet.

«Trek ist enttäuscht von den Erkenntnissen des USADA-Berichts über Lance Armstrong», teilte das Unternehmen mit. Die Fitnesskette schrieb auf der firmeneigenen Facebook-Seite, die jüngsten Beweise um die Doping-Vergangenheit des Texaners seien mit den Werten des Unternehmens nicht in Einklang zu bringen. Derzeit überprüft auch der Sonnenbrillenhersteller Oakley seinen Sponsorenvertrag mit dem 41-Jährigen.

Armstrong bestreitet und sammelt Spenden

Der Amerikaner betrieb laut einem umfangreichen Bericht der US-Anti-Doping-Agentur USADA jahrelang systematisches Doping, handelte mit verbotenen Substanzen und zwang seine Teamkollegen zum Dopen. Armstrong bestreitet die Vorwürfe.

Cancellara zu Armstrong

Armstrong bereitet sich unterdessen auf die Wohltätigkeitsgala zum 15-jährigen Bestehen seiner «Livestrong»-Stiftung am Freitag in Austin/Texas vor. Sie wird offenbar ungeachtet der misslichen Lebensumstände ihres Gründers stattfinden. Wie die «Welt» berichtet, kostet eine Eintrittskarte 5000 Dollar. Norah Jones soll auf dem Klavier spielen. Geladen sind etliche Stars: u.a. Ben Stiller, Robin Williams and Sean Penn.

(si)

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