Aktualisiert 11.08.2007 07:38

Armutsgrenze liegt bei 25 Rappen

Mit der indischen Wirtschaft geht es vor allem in den Städten aufwärts. Rund 836 Millionen Inder müssen jedoch mit weniger als 60 Rappen am Tag überleben. Offiziell gelten sie aber nicht als arm.

Etwa 77 Prozent der Bevölkerung habe weniger als 20 Rupien zur Verfügung, heisst es in einer Untersuchung der Regierung.

Die Mehrheit der Betroffenen habe keine feste Arbeit und keine Sozialversicherung. Das Bild stehe im starken Kontrast zu der boomenden Wirtschaft des Landes, die von der Globalisierung profitiert habe, heisst es in dem Bericht.

Seit der Liberalisierung der Märkte Anfang der 1990er Jahre hat sich eine 300 Millionen Menschen umfassende Mittelschicht gebildet. Das Wirtschaftswachstum lag in den vergangenen vier Jahren bei durchschnittlich 8,6 Prozent.

Etwa 26 Prozent der Inder leben den Behörden zufolge unterhalb der offiziellen Armutsgrenze. Sie liegt bei einem Tageseinkommen von umgerechnet 25 Rappen. (sda)

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