Reise durch die Zeit: Arosa sagt Netflix den Kampf an
Aktualisiert

Reise durch die ZeitArosa sagt Netflix den Kampf an

«Was Netflix kann, können wir aus Arosa schon lange», behauptet Arosa Tourismus. Mit einer digitalen Zeitreise sollen Zuschauer angelockt werden.

von
Jil Rietmann

Das ist das erste Teaservideo zur digitalen Zeitreise.

Arosa Tourismus

Darum gehts

  • Arosa Tourismus will mit einer digitalen Zeitreise durch Arosa Netflix Konkurrenz machen.
  • Ab 11. Mai und bis zum Sommersaisonstart werden auf der Website täglich neue Geschichten über den Bündner Kurort publiziert.
  • Jeden Tag wird mit einem kleinen Teaservideo auf eine neue Geschichte aufmerksam gemacht.
  • Die Zeit bis zur Sommersaison gehe so im Nu vorbei und das Netflix-Abo könne gekündigt werden, so die Tourismusorganisation augenzwinkernd.

Arosa geht in die Offensive: Auf der Basis des im letzten Jahr neu erschienenen Buches «Arosa in 100 Geschichten» von Herausgeber Peter Röthlisberger wurde eine digitale Zeitreise in Form von Kurzgeschichten entwickelt. Ab dem 11. Mai bis zum Sommersaisonstart würden über die Website und die Social-Media-Kanäle täglich neue Geschichten über den Bündner Ferienort publiziert, schreibt Arosa Tourismus in einer Medienmitteilung. Jeden Tag wird mit einem kleinen Teaservideo auf die neue Geschichte aufmerksam gemacht. Diese kann man dann online lesen.

«In dieser ruhigen Zeit, wo die Leute oft zu Hause sind, wollen wir ihnen mit einer kleinen Vorfreude die Zeit überbrücken, bis sie wieder nach Arosa kommen dürfen», sagt Marketingleiterin Marion Schmitz.

Ein Beispiel eines Teaservideos für die kommende Geschichte «Freizügiges Arosa».

Arosa Tourismus



«Wir wollen die Kunden von Netflix abwerben, damit diese nicht mehr so viel vor dem Fernseher sitzen, sondern anfangen, unsere Geschichten zu lesen», so Schmitz. Natürlich alles mit einem Augenzwinkern. Mit den Geschichten wolle man den Lesern Arosa schmackhaft machen. «Wir hoffen natürlich, dass die Leute durch unsere Geschichten Lust bekommen, Arosa auch mal live zu sehen», sagt Schmitz. Der Erfolg kann wohl erst im Sommer gemessen werden.

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