Art: Galeristen im Geldregen
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Art: Galeristen im Geldregen

Die Art Basel ging gestern zu Ende. Das Resultat stellt den Veranstalter und die Aussteller mehr als zufrieden.

Über 50'000 Besucher waren heuer zur Messe gepilgert. Etwa gleich viel wie im letzten Jahr, obwohl sie um einen Tag gekürzt wurde. Die Besucher sind jedoch oft ein wenig überfordert durch die ungeheure Dichte von Werken – und die anderen Besucher. Man könne sich kaum auf die Bilder konzentrieren, bemängelte etwa Dirk Lauer aus Freiburg (D).

Was die einen stören mag, freut den Organisator und die Aussteller. «Wir sind sehr zufrieden», sagt Art-Sprecher Peter Vetsch. Die Art Basel stelle den geschäflichen Aspekt der Kunst dar, und dafür sei sie die beste Kunstmesse der Welt, zieht auch Stanley Grinstein von der amerikanischen Kunsthandlung Gemini ein positives Fazit. «Künstler sollten aber nicht hierher kommen, hier geht es nicht um den Geist der Kunst», fügt er an.

Der Gesamtumsatz der Art kann nicht beziffert werden, bewegt sich aber mindestens im achtstelligen Bereich. Das lässt sich aus den Aussagen vieler Galeristen interpretieren. Viele vermelden ein Rekordjahr. So auch die Londoner Galerie Cristea, deren Inhaber Alan Cristea voll des Lobes ist: «Ich liebe die Schweizer. Das ist alles so perfekt organisiert.» Nicht nur die Organisation hat es ihm angetan: «Das wichtigste ist die Bratwurst.»

Lukas Hausendorf

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