Spannungen: Artilleriefeuer an der koreanischen Seegrenze
Aktualisiert

SpannungenArtilleriefeuer an der koreanischen Seegrenze

Die nordkoreanischen Streitkräfte haben an der umstrittenen Seegrenze zwischen den beiden verfeindeten Staaten mehr als 100 Artilleriegeschosse abgefeuert.

Diese landeten in nordkoreanischen Gewässern und richteten im Süden keinen Schaden an, wie ein südkoreanischer Generalstabsoffizier in Seoul mitteilte.

Die Beziehungen zwischen den Nachbarstaaten befinden sich seit dem Untergang eines südkoreanischen Kriegsschiffs, bei dem im März 46 Seeleute ums Leben kamen, auf einem Tiefpunkt.

Eine internationale Untersuchung kam zu dem Ergebnis, dass das Schiff von einem nordkoreanischen Torpedo versenkt wurde. Pjöngjang wies dies als falsch zurück und drohte mit einem Krieg. Südkorea reagierte in der vergangenen Woche mit einem fünftägigen Seemanöver an der gemeinsamen Seegrenze.

Nord- und Südkorea befinden sich seit dem Waffenstillstand von 1953 noch offiziell im Kriegszustand. Die Grenze zwischen beiden Staaten ist die am schwersten befestigte der Welt. (dapd)

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